Archivierte Einträge für Video

Geoblocking umgehen?

Gibt es eigentlich Tools, mit denen sich Geoblocking-Technologien umgehen lassen bzw. eine falsche Geolocation vorgespiegelt wird, so dass man z. B. nur für bestimmte Regionen angebotene Streams wie bei BBCs iPlayer oder Hulu aus den USA schauen kann?

Wenn nicht, wie könnten sie funktionieren und wann werden sie kommen? Ähnlich wie Anonymisierungsdienste oder über Proxies?

Taugt die “Flip” für redaktionelle Arbeit?

Flip Ultra

Über die kleine “Flip”-Videokamera ist ja schon eine ganze Menge berichtet worden – und fast durchweg so positiv, dass sich der Hersteller um die Vermarktung wohl keine Gedanken mehr machen muss.

Das Erfolgsrezept der Kamera lautet: Relativ gute Bild- und Tonqualität bei gleichzeitig einfachster Bedienbarkeit – so einfach, dass selbst “Bild”-Chef Kai Diekmann zum Flip-Fan und Hobby-Filmer geworden ist und darüber nachdenkt, seine “Leser-Reporter” mit der Flip auszustatten.

Doch taugt die Flip auch für seriöse journalistische Online-Videoberichterstattung?

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Zeit Online: Video-Reise, Thema Wiedervereinigung

Andrea Senzel und Simon Seeger sind für Zeit Online quer durch Deutschland unterwegs gewesen und haben Menschen gefragt: “Woran denken Sie, wenn Sie an die Wiedervereinigung denken?” Herausgekommen sind Video-Porträts von ganz normalen Menschen, ihren Geschichten und ihren Ansichten.

Das ist gut gelungen. Auch zeigt Zeit Online, dass sich so ein Projekt mit für jeden zugänglichen externen Mitteln bauen lässt und man keine extra Flash-Oberfläche zu designen braucht: Auf einer Google-Map können die Reise nachverfolgt und einzelne Stationen angewählt werden. Die Videos bei Vimeo gelagert – dadurch lassen sie sich auch auf anderen Websites einbinden.



Eines der Videos von Zeit Online

Gewöhnungsbedürftig ist aber der extrem wackelige Handkamera-Stil mit zahllosen Unschärfen, vermutlich durch einen wildgewordenen Autofokus. Ohne die beruhigende Hintergrundmusik wäre das kaum zu ertragen. Aber im Netz zählt ja bekanntlich der Content mehr als die Verpackung.

New York Times auf Wahlkampfreise


Blog-Besitzer Lukas Heinser wies uns auf “Road to November” hin. Die Wahlkampf-Reportage-Reise der “New York Times” ist heute mit einer Folge in San Francisco gestartet. Im verbleibenden Monat sind die NYT-Reporter unterwegs zur Westküste und berichten mit Texten, Fotos, Videos etc. „Meiner Meinung nach ist das Onlinejournalismus, wie er sein sollte“, meint Lukas Heinser. Also ein klarer Fall für die Kategorie Beispielhaft?
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Die Foto-Video-Kamera für Profis?


In Gesprächen mit mehreren multimedial arbeitenden Kollegen kam in den letzten Tagen immer wieder ein Thema auf: die neue digitale Spiegelreflexkamera EOS 5D Mark II von Canon. Warum, zeigt dieses Video von Vincent Laforet auf der Canon-Website eindrucksvoll.

Screenshot des Beispielvideos
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Picnic 08-Notizen: Gemeinde-IPTV, öffentlich-rechtliches YouTube und Architektur-Fansite

Logo ‘Nederland P’ | Foto: Fiete StegersDrei ganz unterschiedliche Video-Projekte aus verschiedenen Ländern wurden auf der Konferenz Picnic 08 bei Sessions des Netzwerks Citizen Media präsentiert: Klassischer Bürgerjournalismus – aber mit Unterstützung einer Telekom-Firma, dann ein Projekt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Niederlanden und eine Architektur-Fansite, der alle Anwesenden schließlich die besten Zukunftschancen einräumten.
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Nachrichtenwert gleich Null

Tja, so ist das mit den Sensationen – guten wie schlechten. Eine ganz üble war heute der Amoklauf in Finnland, bei dem ein 20-Jähriger, inzwischen toter, Mann zehn Schüler erschossen hat. Dass er seine Tat vorher mit einem Internetvideo angekündigt und die Polizei in ignoriert hat, ist dabei schlimm. Dass dieses Video immer noch kursiert typisch fürs WWW.

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YouTube-Videos für eine bessere Welt

YouTube hat einen weltweiten Wettbewerb für Nachwuchs- und Bürgerjournalisten ausgerufen, der von Sony mit Ausrüstung und dem Pulitzer Center für Krisenberichterstattung inhaltlich unterstützt wird. Die Initiatoren wollen aufstrebende Journalisten „ermutigen, kurze und qualitativ hochwertige Videoberichte über Ereignisse zu verfassen, die von den klassischen Medien eher selten oder gar nicht beachtet werden.“ Das klingt toll – die genauen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs lesen sich dann aber etwas merkwürdig.

In der ersten von drei Runden sollen Teilnehmer einen Video-Beitrag von höchstens drei Minuten Länge „über eine bedeutende Person in ihrem Umfeld verfassen“ (Englisch oder UT). Eine Jury des Pulitzer-Centers wählt zehn Kandidaten aus, die in der nächsten Runde „ein Video von höchstens vier Minuten Länge über eine lokale Begebenheit von weltweiter Bedeutung drehen“ sollen. Die YouTube-User entscheiden, wer in die nächste Runde kommt. Dort soll dann über „eine unterrepräsentierte Gemeinschaft“ berichtet werden, wie es der Pressemitteilung heißt. Dafür stellt Sony zwei weitere Videokameras zur Verfügung, mit denen sich Mitglieder dieser Gruppe für das Video (diesmal fünf Minuten) selbst filmen soll. Das ergibt für mich in einem Fünf-Minuten-Stück wenig Sinn.

Zumindest die deutsche Pressemitteilung klingt also so, als würde da teilweise die Form über den Inhalt gestellt. Immerhin versprechen die Initiatoren auf der Projekt-Website auch Video-Tutorials über das Filmemachen.

Update, 17.09.2008

Google-Sprecher Henning Dorstewitz teilt auf Anfrage von onlinejournalismus.de mit: “Eine ‘bedeutende Person’ muss kein Spitzenpolitiker sein. Es kann die Hausfrau aus der Nachbarschaft sein, die eine spannende Geschichte zu erzählen oder erlebt hat. Ähnlich verhält es sich auch mit der ‘unterrepräsentierten Gruppe’, die es in der zweiten Runde vorzustellen gilt. Auch wenn es für die Teilnehmer der Runde 2 noch genauere Informationen geben wird, sobald die Teilnehmer feststellen, werden diese selbst entscheiden können, über welche Gruppe diese berichten möchten.”

Und was unter Berichterstattungstechniken zu verstehen ist, könnten Interessierte am besten anhand von Beispielen hier und hier erfahren, so Dorstewitz.

Zehn mal Osama pro Tag

Die Ärzin Farrah Jarral und der Filmemacher Masood Kahn aus Großbritannien hatten 50 Tage Zeit, um fünfhundert Osamas zu finden. Das Ziel ihrer Reise durch die islamische Welt: Weg vom Klischee – das menschliche Gesicht des Islams präsentieren. Projektitel: “Osama loves” – jeder Osama sollte auf ein Poster schreiben, was er liebt. Mittlerweile sind die beiden wieder zurück in London, aber auf der Channel-4-Website können sich weitere Osamas melden (via NewTeeVee).

Überflüssige Bilderstrecke bei der BBC!

Meistens muss man ja ehrfürchtig zu den Kollegen von der Insel aufschauen und sagen: “Klar, so sollte man es machen.” Endlich gibt es mal etwas im Online-Angebot der BBC, über das es sich zu meckern lohnt: Gerade erst habe ich mich über typische Breaking-News-Fernsehberichte geärgert, bei denen über eine Aneinanderreihung wenig aussagekräftiger Totalen getextet wird, jetzt bietet die BBC im Aufmacher über das Flugzeugunglück in Madrid eine Bildergalerie an.

Gut, im Hauptbericht sind dafür nur Karten und keine Fotos – aber extra eine Klickstrecke, das muss doch echt nicht sein. Zumal es im Bericht auch noch ein Video mit genau fast genau den gleichen Aufnahmen gibt.

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