Archivierte Einträge für Weblogs

Kevin Sites

Backpack-Reporter Kevin Sites ist seit einigen Monaten für Yahoo (sic!) in den “Hotzones” der Welt unterwegs. Leider habe ich mir die Berichte auf seiner Site noch nicht richtig angucken können. Macht aber einen spannenden Eindruck. Nach dem Iran ist zur Zeit Syrien an der Reihe.

Themenverwandt: Auf unseren alten Website findet sich ein Interview mit Naka Nathaniel, einem Multimedia-Reporter der New York Times.

Der Hype ist schlecht, die Technik gut

Bradley Horowitz von Yahoo im Interview des deutschen Technology Review – warum es die Desktop-Suche nur für Windows gibt, warum Yahoo Content außerhalb von WWW-Diensten erschließen will und auf “soziale Suche” setzt. Also

Liste mir einen Index aller Klempner in meiner Satdt auf, gewichtet nach der Bewertung meiner Nachbarn. Das ist unsere Vision, das ist die Richtung, in die wir uns bewegen.

Und zum Stichwort Web 2.0:

Ich glaube tatsächlich, dass es eine neue Hype-Welle gibt. Und die ist schon da – zumindest im Silicon Valley. Ich glaube der Hype ist schlecht – weil er irrational ist und auf übersteigerten Erwartungen beruht. Aber die gute Nachricht ist, dass es dahinter tatsächlich ein echtes Phänomen gibt. Unternehmen wie Flickr, del.icio.us oder Upcoming, die machen etwas Besonderes.

Zwei Rechtsfragen zum Citizen Journalism

Cyberjournalist.net verlinkt auf zwei Überblicksartikel zu ungelösten Fragen:

Die Barrikaden stehen schon

Stefan Niggemeier ruft in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine Medienrevolution aus, die bereits begonnen hat – und die die alten Medien zu verpassen drohen. Link zu Volltext und Kommentaren zusammengestellt bei Wortfeld.

Susanne Weingarten greift das Thema für den Spiegel auf, Schwerpunkt Fernsehen: “Der Intendant im Wohnzimmer”. Bei ihr kommt der Medienwirtschaftsprofessor Mike Friedrichsen zu Wort, der ARD und ZDF bedroht sieht:

“Sie verlieren ihre Kompetenzen”, sagt der Medienforscher Mike Friedrichsen. Und dadurch wird sich gerade für die Öffentlich-Rechtlichen, die ihre Gebührenfinanzierung bislang noch mit ihrem gesellschaftspolitischen Auftrag einer “Grundversorgung” begründen können, die Frage stellen, welche Aufgabe sie in dieser neuen TV-Welt noch erfüllen. “Irgendwann”, sagt Friedrichsen, “müssen wir die gesellschaftliche Entscheidung treffen: Wollen wir uns ARD und ZDF gönnen?”

Der ehemalige Verfassungsrichter Wolfgang Hoffman-Riem hat dagegen bei einer Jubiläumsveranstaltung des NDR und vor einigen Tagen in der SZ (kostenpflichtig) betont, dass die Ö-R deshalb umso wichtiger seien und nicht von neuen Verbreitungswegen ausgeschlossen werden dürften.

Iraner bloggt aus Israel

Patrick Gensing hat für tagesschau.de ein spannendes Interview mit dem iranischen Überblogger Hoder geführt, der zur Zeit aus Israel bloggt, um so zur Völkerverständigung (welch altmodisch anmutendes Wort!) berichtet.

Ungebetene Kritiker

Die Blogger-Szene hat die Medienkritik entdeckt. So sind neben dem bekannten BILDblog inzwischen viele andere Watchblogs entstanden, die ein Korrektiv gedruckter oder online gestellter Berichterstattung darstellen.

[Der nachfolgende Artikel ist in ähnlicher Form im "journalist", 1/2006, S. 44-46, erschienen.]

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Bürgerjournalismus: Ein Gespräch mit Dan Gillmor

Auf die Frage, ob man mit Citizen Journalism Geld verdienen kann, gab Dan Gillmor eine zurückhaltende, sehr skeptische Antwort.

Dass er vor wenigen Tagen das Ende seines ambitionierten Projekts Bayosphere verkündete, ist vor diesem Hintergrund keine Überraschung. Spätestens seit Gillmor, einer der profiliertesten Technologie-Journalisten und Autor von We the Media, für das Center for Citizen Media als Direktor aktiv wurde, stand hinter Bayosphere ein logisches Fragezeichen. Auch wenn Citizen Journalism als Geschäftsmodell bei diesem frühen Testlauf nicht gezündet hat – das Phänomen als solches verändert die Medienlandschaft nachhaltig.

Vor Beginn des Digital Lifestyle Day 06 in München hatte ich Gelegenheit, mit Dan Gillmor [Foto] über seine Erfahrungen als Citizen Journalist zu sprechen.

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Einmal gebloggt, nie mehr gestoppt

Unser Dossier beleuchtete bereits 2004 anhand einer ganzen Reihe von Artikeln zentrale Fragen zum Thema Weblogs und Journalismus, gibt aber auch praktische Tipps. Erstellt haben das Dossier Studierende des Darmstädter Studiengangs Online-Journalismus..

Interview: “Medien sollen Nutzer-Beiträge einfordern”

Die Fachjournalistin Katja Riefler berät Zeitungsverlage beim Einsatz der neuen Medien. “Citizen Media”, in den USA eines der heißen Schlagwörter des letzten Jahres, hält sie ” für einen ganz wichtigen Trend, der in Deutschland seine Zukunft noch vor sich hat”. Darauf müssten sich die Medienhäuser einstellen. Gleichzeitig gibt Riefler im Interview zu bedenken: “Auch die Beteiligung an Mailinglisten war in Deutschland ja nie so stark wie bei vergleichbaren Initiativen in den USA.”

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Citizen Journalism: Die Laien kommen

Ob Surflehrer mit Internet-Tagebuch oder Touristin mit dem Fotohandy: Der Tsunami in Asien machte Augenzeugen von einem Augenblick zum anderen zu Reportern, Weblogs und andere Internet-Seiten zu wichtigen Nachrichtenquellen. Und spätestens seit Zeitungszar Rupert Murdoch im April in einer Rede vor dem US-Verlegerverband seinen Kollegen ins Stammbuch schrieb, sie hätten den Draht zu den Lesern verloren und stattdessen von miteinander kommunzierenden Bloggern und Podcastern schwärmte, ist klar: Im Netz passiert etwas, was die traditionellen Medien kaum ignorieren können.

Einige haben bereits reagiert: Vor allem in den USA sind in den letzten Monaten Internet-Projekte an den Start gegangen, bei denen die Nutzer selbst Artikel veröffentlichen können. Sie verstehen sich als “mikrolokale” Ergänzung der Tageszeitung – oder gar als deren Ablösung.

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