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	<description>Trends, Herausforderungen, Chancen</description>
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		<title>User-Kommentatoren: P&#246;bler, Bem&#252;hte, Mustersch&#252;ler</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sebastian Horn]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Erg&#228;nzung zur Storify-Sammlung zur re:publica 2012 aus journalistischer Sicht m&#246;chte ich noch auf einen sehr interessanten Vortrag von Sebastian Horn und Max Neufeind von Zeit Online verweisen. Die beiden haben beispielhaft eine ausf&#252;hrliche User-Debatte zu einem Artikel mit rund 1400 Einzelbeitr&#228;gen ausgewertet. Im Vordergrund standen zwei Fragestellungen: Wann bekommt ein Kommentar viele Antworten? Lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Als Erg&#228;nzung zur <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2012/05/06/republica-aus-journalistischer-perspektive/">Storify-Sammlung zur re:publica 2012 aus journalistischer Sicht</a> m&#246;chte ich noch auf einen sehr interessanten Vortrag von Sebastian Horn und Max Neufeind von Zeit Online verweisen. Die beiden haben beispielhaft eine ausf&#252;hrliche User-Debatte zu einem Artikel mit rund 1400 Einzelbeitr&#228;gen ausgewertet. Im Vordergrund standen zwei Fragestellungen: Wann bekommt ein Kommentar viele Antworten? Lassen sich bestimmte Typen von Nutzern feststellen, die sich an der Kommentierung beteiligen? </p>
	<p>
<div style="width:425px" id="__ss_12810464"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/herrhorn/interaktionen-und-nutzertypen-in-einer-onlinedebatte" title="Interaktionen und Nutzertypen in einer Online-Debatte" target="_blank">Interaktionen und Nutzertypen in einer Online-Debatte</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12810464" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/herrhorn" target="_blank">herrhorn</a> </div>
 </div></p>
	<p>Weiteres erkl&#228;rt Sebastian Horn in einem <a href="http://www.drehscheibe.org/interview-mit-sebastian-horn.html">Interview mit der Drehscheibe</a>. Die Zuh&#246;rer auf der re:publica h&#228;tten am liebsten noch Antworten auf viele weitere Fragen gehabt, z. B. ob Unterschiede je nach Verwendung von Pseudonymen oder Realnamen festzustellen sind. Da mussten die Vortragen sie jedoch leider entt&#228;uschen.<br />
.
</p>
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		<title>re:publica aus journalistischer Perspektive</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Oswald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[re:port war einer von 13 Tracks der re:publica 2012 - f&#252;r mich als Journalist der spannendste. Praktisch fand ich das Tool Torial, inspirierend die Trends beim visuellen Storytelling und eine gute Wiederholung Udo Vetters Spielregeln f&#252;rs Netz. Ein Best Of.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>re:port war einer von 13 Tracks der re:publica 2012 &#8211; f&#252;r mich als Journalist der spannendste. Praktisch fand ich das Tool Torial, inspirierend die Trends beim visuellen Storytelling und eine gute Wiederholung Udo Vetters Spielregeln f&#252;rs Netz. Ein Best Of. <span id="more-2470"></span></p>
	<p><script src="http://storify.com/berndoswald/re-publica-12-aus-journalistischer-perspektive.js?header=false&#038;sharing=false&#038;border=false"></script><noscript><a href="http://storify.com/berndoswald/re-publica-12-aus-journalistischer-perspektive.html" target="_blank">View the story &#8220;re:publica 12: best of des re:port-Tracks&#8221; on Storify</a></noscript></p>
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		<title>Datenjournalismus als Gesch&#228;ftsmodell</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/04/18/datenjournalismus-als-geschaftsmodell/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Oswald</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der SZ-Zugmonitor hat den Datenjournalismus in Deutschland um ein Referenzprojekt bereichert und ist in der Szene oft und meist positiv besprochen worden. Weitaus weniger im Rampenlicht steht die Agentur, die hinter dem Zugmonitor steckt: Open Data City. Ein Portr&#228;t.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_2463" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-04-18-um-13.03.04.png"><img class="size-medium wp-image-2463" title="OpenDataCity Homepage mit Referenzprojekten" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-04-18-um-13.03.04-300x269.png" alt="" width="300" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">OpenDataCity Homepage mit Referenzprojekten</p></div></p>
	<p>Der SZ-Zugmonitor hat den Datenjournalismus in Deutschland um ein Referenzprojekt bereichert und ist in der Szene oft und meist positiv besprochen worden. Weitaus weniger im Rampenlicht steht die Agentur, die hinter dem Zugmonitor steckt:<strong> OpenDataCity</strong>. Ein Portr&#228;t.</p>
	<p><span id="more-2440"></span>Am 9. M&#228;rz 2012 ging auf sz.de ein ambitioniertes datenjournalistisches Projekt online: der <a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de/">Zugmonitor</a> ist als <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/geschichte-des-zugmonitors-decoder-fuer-den-bahn-stau-1.1304468">&#8220;Decoder f&#252;r den Bahn-Stau&#8221;</a> (Chefredakteur Stefan Pl&#246;chinger) gedacht, der Ausma&#223; und Ursachen der Versp&#228;tungen von Fernz&#252;gen bei der deutschen Bahn in einer interaktiven Grafik dokumentiert. Umgesetzt wurde das Projekt von der Datenjournalismus-Agentur <a href="http://www.opendatacity.de/">OpenDataCity</a>. Dahinter stecken die Journalisten Lorenz Matzat und Marco Maas, sowie der Software-Entwickler Michael Kreil. Ende 2010 haben Matzat und Maas Open Data City (ODC) gegr&#252;ndet (Kreil kam im Sommer 2011 dazu) und einige der bekanntesten datenjournalistischen Anwendungen in Deutschland auf die Beine gestellt: Zum Beispiel die <a href="http://www.taz.de/Fluglaerm-BBI/!t195/">Flugl&#228;rmkarte BBI</a> f&#252;r die taz, die <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten">verr&#228;terischen Handy-Daten von Malte Spitz</a> f&#252;r Zeit Online und nun eben den Zugmonitor f&#252;r die SZ. Die drei Partner bzw. Gr&#252;nder machen nicht alles alleine, sondern arbeiten zusammen mit einem Pool von Freiberuflern vor allem Programmierern und Designern, die auf Werkvertragsbasis f&#252;r die Agentur t&#228;tig sind.</p>
	<h2>Datenjournalismus als &#8220;programmierte Artikel&#8221;</h2>
	<p>Im Vertrieb geht OpenDataCity wie ein Freier Journalist vor, der Redaktionen Artikel anbietet, ODC offeriert eben &#8220;programmierte Artikel&#8221;, wie Mitgr&#252;nder Lorenz Matzat sagt. Um Auftr&#228;ge an Land zu ziehen, gibt es verschiedene Wege: Zum einen das Modell: OpenDataCity sucht sich Kunden f&#252;r seine Ideen: &#8220;Wir machen die Sachen, die wir selbst interessant finden, schreiben ein Exposé und bieten das an&#8221;, sagt Matzat. So war das beim Zugmonitor, der dann noch an den sz.de-Look&amp;Feel angepasst wurde.<br />
Manchmal kommt ein Kunde mit einem Datensatz zu ODC (Zeit-Vorratsdaten, taz: <a href="https://www.taz.de/Social-Networking/!81259/">was Facebook &#252;ber Dich wei&#223;</a>) und drittens ergeben sich gelegentlich Auftr&#228;ge aus einem Beratungsprozess.</p>
	<p>Je nach Umfang und Tiefe der Anwendung fallen unterschiedlich hohe Kosten an. Der Preis richtet sich auch danach, ob der Datensatz schon vorliegt (wie bei den Handy-Vorratsdaten) oder erst ausgelesen und erstellt werden muss wie beim Zugmonitor. Genaue Zahlen sind nat&#252;rlich Gesch&#228;ftsgeheimnis, aber der Zugmonitor hat eine f&#252;nfstellige Summe gekostet, verr&#228;t Matzat. Zwar hat die Agentur bislang vor allem f&#252;r Zeitungen gearbeitet, den potenziellen Kundenkreis zieht ODC aber viel gr&#246;&#223;er: So ist man auch mit Universit&#228;ten, Stiftungen und NGOs im Gespr&#228;ch.</p>
	<h2>Team aus Journalist, Programmierer und Designer</h2>
	<p>Neben dem Konzeptionieren, Recherchieren, Designen, Programmieren und Implementieren bieten die Open Data City-Leute auch Beratung und Trainings an, in der Regel jeder auf eigene Rechnung. Lorenz Matzat erwartet, dass der Markt f&#252;r Datenjournalismus wachsen wird: &#8220;Zum Teil werden Verlage versuchen, Datenjournalismus-Teams aufzustellen, zum anderen wird es weitere Agenturen geben.&#8221;</p>
	<p>Und was macht ein Datenjournalismus-Team aus? Lorenz Matzat empfiehlt ein Dreier-Team:</p>
	<ol>
	<li>einen Journalisten, der das Thema und die Daten recherchiert und die Anwendung konzipiert. Dabei sollte er wissen, was technisch m&#246;glich ist und welche Anforderung welchen Aufwand verursacht. Beim Journalisten laufen alle F&#228;den zusammen, er ist mit einem Filmproduzenten vergleichbar.</li>
	<li>ein Programmierer, der auch Scraper (Programme zum Auslesen von Daten aus einer Website) bauen kann</li>
	<li>ein Designer, der f&#252;r eine ansprechende Optik sorgt und eine gute Usability der Anwendung gew&#228;hrleistet.</li>
	</ol>
	<p>Beim Zugmonitor waren viele SZ-Printredakteure sehr angetan von den M&#246;glichkeiten des interaktiven Storytellings. &#8220;Die Onliner f&#252;hlen sich erst genommen, weil nur sie das k&#246;nnen&#8221;, erinnert sich Matzat. Gute Aussichten f&#252;r den Datenjournalismus, eine junge Disziplin, die die Zukunft noch vor sich hat.</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><em>Als thematisch passende Erg&#228;nzung poste ich hier noch meinen Vortrag zum Datenjournalismus, den ich am 17. April auf einer Tagung des Mediencampus Bayern gehalten habe:</em></p>
	<div id="__ss_12575772" style="width: 510px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="2012 04 Datenjournalismus MedienCampus Bayern" href="http://www.slideshare.net/berndoswald/2012-04-datenjournalismus-mediencampus-bayern-12575772" target="_blank">2012 04 Datenjournalismus MedienCampus Bayern</a></strong> <object id="__sse12575772" width="510" height="426" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
<param name="allowFullScreen" value="true" />
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<param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=201204datenjournalismusmediencampusbayern-120417121307-phpapp02&amp;stripped_title=2012-04-datenjournalismus-mediencampus-bayern-12575772&amp;userName=berndoswald" />
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	<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/berndoswald" target="_blank">Bernd Oswald</a></div>
	</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie kann Pinterest Medien-Websites nutzen?</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/04/01/wie-kann-pinterest-medien-websites-nutzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 21:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Foto-Pinnwand-Plattform Pinterest wurde in den letzten Wochen durch die deutschen Netz-Resssorts gereicht. Dadurch angefeuert entwickelte sich das Interesse in Deutschland vom bisher &#228;u&#223;erst geringen Niveau nach oben, auch wenn die Userzahlen l&#228;ngst noch nicht an das &#252;berraschend gro&#223;e Interesse in den USA herankommen. Mich pers&#246;nlich kann die Plattform, deren Funktionen sich auf das Teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="alignnone size-full wp-image-2406" title="Pinterest? [M]" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/pinterest.png" alt="Pinterest-Logo mit Fragezeichen" width="508" height="180" /></p>
	<p>Die Foto-Pinnwand-Plattform <a href="http://www.pinterest.com">Pinterest</a> wurde in den letzten Wochen durch die deutschen Netz-Resssorts gereicht. <a href="http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/social-media-pinterest-waechst-in-deutschland-um-288-prozent_aid_725456.html">Dadurch angefeuert entwickelte sich das Interesse in Deutschland</a> vom bisher &#228;u&#223;erst geringen Niveau nach oben, auch wenn die Userzahlen l&#228;ngst noch nicht an das &#252;berraschend gro&#223;e Interesse in den USA herankommen.</p>
	<p>Mich pers&#246;nlich kann die Plattform, deren Funktionen sich auf das Teilen von eigenen und &#8211; in erster Linie &#8211; im Netz gefundenen Bildern konzentrieren, bisher nicht &#252;berzeugen. Sharen funktioniert mit einem Social Netzwork besser, weil ich und meine Freunde dort bereits Mitglied sind. Als Ersatz f&#252;r Flickr ist Pinterest zum Katalogisieren und Finden von Fotos v&#246;llig ungeeignet. Pinterests St&#228;rken: Es ist nicht zu kompliziert und das Design der Foto-Pinnw&#228;nde sieht in den meisten F&#228;llen ansprechend aus. <strong>[Aktualisiert am 03.04.2012]</strong></p>
	<p><span id="more-2372"></span></p>
	<p><strong>Food, Fashion und Nischenthemen</strong></p>
	<p>Die optische Pr&#228;sentation ist der Anreiz: Pinterest ist bisher vor allem ein Mittel zur Kreation einer pers&#246;nlichen Mode- oder Food-Fotostrecke, wie ein Blick auf die Seite mit den <a href="http://pinterest.com/popular/">&#8220;Popular&#8221;-Inhalten</a> oder die Default-Kategorien f&#252;r Pinboards zeigen &#8211; auch wenn es nat&#252;rlich bereits grandiose Boards f&#252;r visuelle Nischenthemen gibt.</p>
	<p>Entsprechend dr&#228;ngen sich der Pinterest-Einsatz bisher am <a href="http://etailment.de/2012/pinterest-6-einfache-ideen-fuer-den-e-commerce">ehesten f&#252;r E-Commmerce-Plattformen</a> und <a href="http://www.webathleten.de/blog/social-media/20-beispiele-fuer-deutsche-pinterest-unternehmensprofile">Unternehmen</a> auf. Erste deutsche Medien haben begonnen auf <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/zeit_sz_rtl_ii_medien_setzen_erste_duftmarken_bei_pinterest">Pinterest zu experimentieren</a>. Knalleffekte und klare zukunftsweisende Ideen f&#252;r den <em>redaktionellen</em> Einsatz habe ich allerdings noch nicht wahrgenommen. Am erfolgversprechendensten schien mir bisher noch die <a href="http://pinterest.com/zeitonline/">Idee der Zeit, &#252;ber gepinnte Rezeptfotos</a> (passt zur Pinterest-Community) User zu seinem Rezept-Blog her&#252;berlocken.</p>
	<p>Allerdings wird der User bei Pinterest beileibe nicht so einfach vom gepinnten Foto zur Ursprungswebsite her&#252;bergeleitet, wie es Websitebetreiber gerne h&#228;tten. Er mus voller Absicht auf die dezente graue Quellenangabe unterhalb eines Fotos klicken.</p>
	<p><strong>Klick-K&#246;der sorgt f&#252;r Traffic</strong></p>
	<p>Das Blog SEO-News hat dar&#252;ber berichtet, wie es nach eigenen Angaben <a href="http://www.seo-news.de/100-000-besucher-in-7-tagen-pinterest-is-a-thing/5684/">innerhalb von 7 Tagen 100.000 Besucher &#252;ber ein bei Pinterest gepostetes Bild auf die eigene Website locken</a> konnte. Daf&#252;r musste aber schon ein speziell pr&#228;parierter Klick-K&#246;der ausgelegt werden, der bei followerstarken Nutzern der bisher US-dominierten Pinterest-Community auf Interesse steht. Das ist also nichts, was sich mal eben so mit jedem gew&#252;nschten Inhalt wiederholen lie&#223;e.</p>
	<p>Zum Vergleich: Der Guardian hat <a href="http://www.cyberjournalist.net/a-guardian-pinterest-tribute-to-andy-warhol/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+cyberjournalist+%28CyberJournalist.net%29&amp;utm_content=Netvibes#.T3jCmY69-BS">vor mehr als einem Monat</a> ein Pinterest-Board als <a href="http://pinterest.com/theguardian/a-tribute-to-andy-warhol/">&#8220;Tribute to Andy Warhol&#8221;</a> eingerichtet und dort zwar immerhin rund 1300 Follower gewonnen, aber der Aufruf zur User-Beteiligung ist verhallt (nur 11 Re-Pins, 3 Likes, vermutlich keine Einsendungen von Usern).</p>
	<p>Hinzu kommt &#8211; zumindest aus deutscher Sicht &#8211; die problematische Urheberechtssituation (mehr z. B. bei <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/03/pinterest-traffic-schleuder-ohne-urheber/">Hyperland</a>, <a href="http://www.taz.de/Pinterest-hat-Urheberrechtsprobleme/!90563/">taz</a>, <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/ratgeber/computer_multimedia/meldungen/11808278.htm">dpa</a>). Auch <a href="http://www.golem.de/news/nutzungsbedingungen-pinterest-kaempft-gegen-den-eigenen-wild-west-charakter-1203-90859.html">Spam und die Frage, welche grenzwertigen Inhalte auf Pinterest nicht erw&#252;nscht sind</a>, sind Probleme.</p>
	<p>Kennt jemand &#252;berzeugendere Beispiele, wie Redaktionen Pinterest einsetzen?</p>
	<p><strong>Weitere Links</strong><br />
<em>&#8230; im Internet</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://saatkorn.wordpress.com/2012/02/28/pinterest-ein-idealer-ort-fur-infografiken-aber-auch-fur-employer-branding-und-personalmarketing/">Pinterest &#8211; ein idealer Ort f&#252;r Infografiken und Employer-Branding</a></li>
	<li><a href="http://www.netzpiloten.de/2012/03/14/link-der-woche-pinterest-full-length-movies-on-youtube/">Netzpiloten: Pinboard sammelt Gratis-Spielfilme auf YouTube</a></li>
	<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/hype-um-bildernetzwerk-sieben-thesen-zu-pinterest-1.1293203"> Hype um Bildernetzwerk: Sieben Themen zu Pinterest</a></li>
	<li><a href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-pinboard-categories-over-time-2012-3?utm_source=twbutton&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=sai">Business Insider: Diese Themen interessieren Pinterest-User am st&#228;rksten</a></li>
	<li><a href="http://agbeat.com/real-estate-technology-new-media/33-pinterest-knockoffs-some-will-thrive-pinspire-will-fail/">AG Beat: 33 Pinterest knockoffs: some will thrive, Pinspire will fail</a>/li>
</li>
	<li><a href="http://mashable.com/2012/04/02/pinterest-tools/">Mashable: 7 useful Pinterest-Tools</a></li>
</ul>
	<p><em>&#8230; bei onlinejournalismus.de:</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/04/zeit-online-mit-social-media-auf-erfolgskurs/">Zeit Online: Mit Social Media auf Erfolgskurs</a></li>
	</ul>
	<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d3a0128994404c40ae0734dc271e63d4" alt="" width="1" height="1" />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#220;berblick zum zweiten Tag der Datenjournalismus-Konferenz</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/25/uberblick-zum-zweiten-tag-der-datenjournalismus-konferenz/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 13:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gruner und Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem ich gestern via Storify live von der Datenjournalismus-Tagung von Netzwerk Recherche berichtet habe, beschr&#228;nke ich mich heute auf einen &#220;berblick &#252;ber das, was andere berichten. [View the story "Daten - Recherchen - Geschichten (2)" on Storify] Weitere Links Monika Gemmer hat nach allen den Social-Media-Happen erfreulicherweise einen ausf&#252;hrlichen Artikel verfasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nach dem ich gestern via Storify <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/24/live-von-der-datenjournalismus-konferenz-in-hamburg/">live von der Datenjournalismus-Tagung</a> von Netzwerk Recherche berichtet habe, beschr&#228;nke ich mich heute auf einen <a href="http://storify.com/fiete_stegers/daten-recherchen-geschichten-2">&#220;berblick &#252;ber das, was andere berichten</a>.</p>
	<p><span id="more-2394"></span></p>
	<p><script src="http://storify.com/fiete_stegers/daten-recherchen-geschichten-2.js"></script><noscript>[<a href="http://storify.com/fiete_stegers/daten-recherchen-geschichten-2" target="_blank">View the story "Daten - Recherchen - Geschichten (2)" on Storify</a>]</noscript><br />
<strong>Weitere Links</strong></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.dailymo.de/2012/03/26/notizen-zum-datenjournalismus/">Monika Gemmer</a> hat nach allen den Social-Media-Happen erfreulicherweise einen ausf&#252;hrlichen Artikel verfasst.</li>
	</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Live von der Datenjournalismus-Konferenz in Hamburg</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/24/live-von-der-datenjournalismus-konferenz-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 10:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Wochenende findet in Hamburg eine von Netzwerk Recherche organisierte Datenjournalismus-Konferenz statt. Wir begleiten die Konferenz am Samstag live mit einer Storify-Sammlung. Weitere Infos, Links etc. bitte an @fiete_stegers twittern. [View the story "Daten - Recherchen - Geschichten" on Storify] Hier geht es zum &#220;berblick f&#252;r den zweiten Konferenztag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>An diesem Wochenende findet in Hamburg eine von Netzwerk Recherche organisierte <a href="http://www.netzwerkrecherche.de/Konferenzen/Fachkonferenzen/Daten-Recherchen-Geschichten-2012/">Datenjournalismus-Konferenz</a> statt. Wir begleiten die Konferenz am Samstag live mit einer Storify-Sammlung.</p>
	<p><span id="more-2383"></span></p>
	<p>Weitere Infos, Links etc. bitte an @fiete_stegers twittern.<br />
<script src="http://storify.com/fiete_stegers/daten-recherchen-geschichten.js"></script><noscript>[<a href="http://storify.com/fiete_stegers/daten-recherchen-geschichten" target="_blank">View the story "Daten - Recherchen - Geschichten" on Storify</a>]</noscript></p>
	<p><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/25/uberblick-zum-zweiten-tag-der-datenjournalismus-konferenz/">Hier geht es zum &#220;berblick f&#252;r den zweiten Konferenztag.</a>
</p>
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		<title>Mitt Romney goes Eminem</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/21/mitt-romney-goes-eminem/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 17:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Mash-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Mitt Romney]]></category>
		<category><![CDATA[Slim Shady]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein beeindruckendes Video aus dem ansonsten internetm&#228;&#223;ig nicht so spannendem US-Wahlkampf: Mehr zum Thema &#8230; bei onlinejournalismus.de US-Wahlkampf 2012: &#8220;Social Media ist ein Muss&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein beeindruckendes Video aus dem ansonsten internetm&#228;&#223;ig nicht so spannendem US-Wahlkampf:</p>
	<p><iframe width="508" height="280" src="http://www.youtube.com/embed/bxch-yi14BE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
	<p><strong>Mehr zum Thema</strong><br />
<em>&#8230; bei onlinejournalismus.de</em>
<ul>
	<li><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/21/politico-usa-wahlkampf/">US-Wahlkampf 2012: &#8220;Social Media ist ein Muss&#8221;</a></li>
	</ul>
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		<title>Auf dem Holzweg: Zwei Pressemitteilungen aus dem Tageszeitungs-Milieu</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 13:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mrazek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Da waren zum einen die &#8220;Badische Neuste Nachrichten&#8221; (&#8220;BNN&#8221;) mit einer bleiw&#252;stigen PM - ohne jeden Absatz -: &#8220;Badische Neueste Nachrichten: BNN Kommentar zu Regionalzeitungen&#8221;. Ich wei&#223; gar nicht genau, was der Urheber der PM, der Chefredakteur Klaus-Michael Baur, mir damit sagen will und warum er dies ausgerechnet in einer Pressemitteilung schreibt. Doch eines ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Da waren zum einen die &#8220;Badische Neuste Nachrichten&#8221; (&#8220;BNN&#8221;) mit einer <a href="http://www.presseportal.de/pm/104277/2214143/badische-neueste-nachrichten-bnn-kommentar-zu-regionalzeitungen-klaus-michael-baur/gn">bleiw&#252;stigen PM </a>- ohne jeden Absatz -: &#8220;Badische Neueste Nachrichten: BNN Kommentar zu Regionalzeitungen&#8221;. Ich wei&#223; gar nicht genau, was der Urheber der PM, der Chefredakteur Klaus-Michael Baur, mir damit sagen will und warum er dies ausgerechnet in einer Pressemitteilung schreibt. Doch eines ist mir nach der Lekt&#252;re schon klar: Print ist irgendwie ganz prima, nein wunderbar, &#8220;alternativlos&#8221; (sic!) und und und &#8230; Ach, und seine Zeitung ist &#8220;gut aufgestellt&#8221;. </p>
	<p>Ein Blick auf die <a href="http://www.bnn.de/">&#8220;BNN&#8221;-Website</a> sorgt f&#252;r Klarheit: Die &#8220;BNN&#8221; habe eine neue Druckmaschine gekauft und die Zeitung erscheint nun &#8220;in handlicherer Form mit erweitertem Inhalt und Angebot&#8221;. Mehr erf&#228;hrt man nat&#252;rlich nur in der gedruckten Zeitung, denn mit dem Internet haben es die Karlsruher wohl nicht so. Ich mag es ungern sagen, es klingt vielleicht abgedroschen und vielleicht sogar ungerecht: Aber diese Zeitung scheint konsequent auf dem Holzweg zu sein, m&#246;gen sie meinetwegen damit Recht behalten und mich eines Besseren belehren.</p>
	<p>Und da ist noch die &#8220;Drehscheibe&#8221; aus Lokalredaktionen f&#252;r Lokalredaktionen. F&#252;r die bin ich auch ab und zu mal t&#228;tig. Die &#8220;Drehscheibe&#8221; ist letztes Jahr 30 geworden und gibt jetzt eine Ipad-App anl&#228;sslich dieses Jubil&#228;um raus. Auf den ersten Blick &#252;berzeugt mich diese App leider nicht. In der <a href="http://www.drehscheibe.org/pressemitteilung-app.html">Pressemitteilung</a> schreiben die Kollegen: &#8220;Texte aus 30 Jahren drehscheibe, Videointerviews mit renommierten Journalisten und eine interaktive Deutschlandkarte mit Informationen zu &#252;ber 300 Tageszeitungen – all das bietet die neue App zur Jubil&#228;ums-drehscheibe.&#8221;</p>
	<p>Die Deutschlandkarte ist nat&#252;rlich prima, aber die k&#246;nnte, nein m&#252;sste man unbedingt auch auf der Website anbieten; ich wei&#223; nicht, ob es Sinn und Zweck einer App ist, solche &#8211; fein aufbereiteten &#8211; aber mehr oder weniger statischen Inhalte auf diesem Weg zu verbreiten? Oder bin ich da &#8211; als Ipad-Novize (seit Mitte Januar) &#8211; auch auf dem Holzweg?
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zeit Online: Mit Social Media auf Erfolgskurs</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/04/zeit-online-mit-social-media-auf-erfolgskurs/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Verh&#228;ltnis zur Zahl seiner Website-Besucher hat Zeit Online besonders viele Twitter-Follower, Facebook-Fans und GooglePlus-Abonnenten. Welche Rolle spielt Social Media f&#252;r die Redaktion? Dar&#252;ber und dar&#252;ber was ausgerechnet Skype damit zu tun hat sprachen wir mit Chefredakteur Wolfgang Blau. Bei Google+ hat Zeit Online doppelte so viele Fans wie Bild und immer noch leicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/zeit_googleplus.png" alt="Zeit bei Google Plus (Screenshot [M])" title="Zeit bei Google Plus (Screenshot [M])" width="508" height="180" class="alignnone size-full wp-image-2344" /></p>
	<p>Im Verh&#228;ltnis zur Zahl seiner Website-Besucher hat Zeit Online besonders viele Twitter-Follower, Facebook-Fans und GooglePlus-Abonnenten. Welche Rolle spielt Social Media f&#252;r die Redaktion? <a href="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/zeit_googleplus.png"></a>Dar&#252;ber und dar&#252;ber was ausgerechnet Skype damit zu tun hat sprachen wir mit Chefredakteur Wolfgang Blau.
<p><span id="more-2326"></span></p>
	<p>Bei Google+ hat <a href="http://www.zeit.de">Zeit Online</a> doppelte so viele <a href="https://plus.google.com/u/0/107720718922832943625/posts">Fans</a> wie <a href="https://plus.google.com/u/0/114953790992839012570/posts">Bild</a> und immer noch leicht mehr als <a href="https://plus.google.com/u/0/106419678219919655169/posts">Spiegel Online</a>, die beiden Marktf&#252;hrer unter den deutschen Online-Medien. </p>
	<p><img src="https://docs.google.com/spreadsheet/oimg?key=0Anj7oYXdwMrudEhtLVM1MUpTTFVoM29ybVQ4V2ZLZVE&#038;oid=4&#038;zx=cpt7dc4eomw2" /></p>
	<p>
<em><small>FB-Daten werden automatisch aktualisiert, Visits laut IVW f&#252;r 02/2012, andere Angaben und <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/pub?key=0Anj7oYXdwMrudEhtLVM1MUpTTFVoM29ybVQ4V2ZLZVE&#038;single=true&#038;gid=0&#038;output=html">Rohdaten im  Google Doc</a></small><br />
</em><br />
„Vielleicht liegt das daran, dass wir sehr fr&#252;h angefangen haben, noch in der Nacht, als Google+ gelauncht wurde. Wir waren einfach neugierig, welche neuen Interaktionsformen sich dort ergeben w&#252;rden &#8211; und Neugier oder Spielfreude ist neben ausreichend vorhandenen Ressourcen der wichtigste Erfolgsfaktor f&#252;r Social-Media-Strategien“, sagt <a href="http://community.zeit.de/user/wolfgang-blau">Wolfgang Blau</a>. Neben technischen Unterschieden – Stichwort Video-Hangout – sieht Blau derzeit verschiedene Tendenzen bei der Nutzung der drei gro&#223;en Plattformen: „Twitter ist nachrichtlicher, zugleich erhalten wir &#252;ber Twitter aber das n&#252;tzlichste Feedback und pflegen inzwischen auch pers&#246;nliche Kontakte zu Usern. Facebook scheinen viele User als eine vergleichsweise private Umgebung zu erleben. Entsprechend stark ist dort die Resonanz auf nicht nachrichtliche Themen, die man sich auch abends unter Freunden erz&#228;hlen w&#252;rde. Und Google+ scheint im Augenblick noch etwas nerdiger.“</p>
	<p>Koordiniert werden die Social-Media-Aktivit&#228;ten von Zeit Online via Skype: In einem permanent ge&#246;ffneten Chat stimmen sich die Mitarbeiter ab, die gemeinsam die Zeit-Online-Pr&#228;senzen auf <a href="https://www.facebook.com/zeitonline">Facebook</a>, <a href="http://www.twitter.com/zeitonline">Twitter</a> und Google+ betreuen: Wer postet einen neuen Artikel? Hat schon jemand auf einen bestimmten Userkommentar geantwortet? Ist jetzt ein guter Zeitpunkt daf&#252;r, dass sich ein Redakteur von seiner Reportagereise auf der Facebook-Seite zu Wort meldet, oder hat der Community-Redakteur gerade etwas anderes mit dem Profil vor? „Sebastian Horn, Domenika Ahlrichs, Sascha Venohr, Meike D&#252;lffer&#8230;“ z&#228;hlt Chefredakteur Wolfgang Blau die Kollegen auf, die sich um die Kommunikation mit den Nutzern k&#252;mmern. </p>
	<p>Auch Blau selbst hilft oft unter dem K&#252;rzel (wb) mit. Insgesamt ein gutes Dutzend Namen. „Wir agieren als Team, denn es darf nicht passieren, dass etwas Wichtiges geschieht und der Twitter-Verantwortliche sitzt zwei Stunden in einer Konferenz“, sagt Blau.</p>
	<p>Wer postet, ist f&#252;r die Nutzer am Namensk&#252;rzel erkennbar. Eine Methode, die sich laut Blau gegen&#252;ber einem v&#246;llig unpers&#246;nlichen Redaktions-Account bew&#228;hrt hat: „Viele Nutzer wissen so nach einiger Zeit, mit wem sie es bei uns zu tun haben. Und wir k&#246;nnen falls n&#246;tig sp&#228;ter noch sehen, wer von uns einen bestimmten Tweet ver&#246;ffentlich hat.“</p>
	<p>Einen expliziten Social-Media-Redakteur gibt es noch nicht, daf&#252;r aber den Posten eines <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/wie-wird-man-community-manager-bei-zeit-online-ein-interview/">Community-Redakteurs</a>, der sich um den Kontakt zu den Nutzern auf der eigenen Website k&#252;mmert. Aber das soll sich bald &#228;ndern, die Stelle war k&#252;rzlich ausgeschrieben. Die neue Kollegin oder der neue Kollege soll dann auf die Konsistenz der Social-Media-Auftritte unter dem Zeit-Online-Signet achten. </p>
	<p>Neben den Hauptkan&#228;len twittern auch einzelne Ressorts von Zeit Online und in einem separaten Account auch der Zeit-Verlag. Bei der Zahl der Facebook-Pr&#228;senzen ist Zeit Online restriktiver, um sich nicht zu verzetteln: „Wir haben hier im Haus die Vereinbarung getroffen, dass neben Zeit Online und mit Ausnahme der ZEIT selbst, jeder ZEIT-Titel, der einzeln am Kiosk zu kaufen ist oder der – wie zum Beispiel das ZEITmagazin &#8211; zumindest im Werbemarkt eigenst&#228;ndig auftritt, einen eigenen Facebook-Auftritt betreiben kann, sofern es dort gen&#252;gend interessierte Kollegen gibt. Dies gilt auch f&#252;r die Schweiz- und die &#214;sterreichausgaben der ZEIT.“ Aber mehr nicht. Es gibt andere Redaktionen, die selbst f&#252;r jedes Ressort oder sogar noch gr&#246;&#223;ere Themen-Serien eigene Facebook-Seiten er&#246;ffnen. „Wir halten eine solche Vielzahl von Pr&#228;senzen f&#252;r taktisch fragw&#252;rdig“, sagt Blau.</p>
	<p>Gleichzeitig ermuntert Blau die Kollegen, auch privat in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. So weit wie in den Digitalressorts von <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/">Spiegel</a> und S&#252;ddeutscher Zeitung, wo seit einiger Zeit unter oder neben jedem Artikel der Twitter-Account des Redakteurs verlinkt ist, geht es noch nicht – daf&#252;r hat aber jeder Zeit&#8211;Online-Redakteur eine Profilseite, auf der nicht nur alle seine Artikel, sondern auch seine Debatten-Posts in der Zeit-Online-Community und seine externen Social-Media-Profile zu finden sind. </p>
	<p>Damit gehe nat&#252;rlich einher, dass die Grenze zwischen der beruflichen und privaten Identit&#228;t eines Redakteurs unklarer werde. W&#228;hrend die Antwort eines Redakteurs auf die Kritik oder Frage eines Lesers innerhalb der Zeit-Online-Community klar der beruflichen Sph&#228;re zuzurechnen ist, schwindet auf Twitter oder Google+ auch die Grenze zwischen Beruflichem, Privatem und Pers&#246;nlichem.</p>
	<p><strong>Social Media Guidelines</strong></p>
	<p>M&#252;ssen da strikte Regeln her? „Wir haben in der Redaktion immer wieder &#252;ber diese Frage diskutiert und nun einige Gedanken dazu ins Redaktionshandbuch geschrieben. Unsere Social-Media-Policy l&#228;sst sich aber auf diesen Satz reduzieren: Don&#8217;t be an idiot.“, sagt Blau. Allerdings: &#196;u&#223;ere sich ein Kollege auf Twitter zu einem Thema so parteiisch, dass er dazu eigentlich keine glaubw&#252;rdig abw&#228;gende Analyse mehr schreiben k&#246;nne, dann m&#252;sse er sich auf Zeit Online zu diesem Thema auch entsprechend zur&#252;ckhalten. Davon nimmt der Chefredakteur auch sich selbst nicht aus: „W&#228;hrend der BP-&#214;lpest habe ich einige Tweets &#252;ber die Pressearbeit des Konzerns geschrieben, die im Nachhinein betrachtet diese Grenze &#252;berschritten haben.“</p>
	<p>Der neue Social-Media-Editor wird ab Fr&#252;hjahr direkt am Online-Newsdesk in Berlin sitzen. Au&#223;erdem sollen nach und nach alle Nachrichten-Redakteure systematisch geschult werden, wie sie Social Media zur Recherche in Breaking-News-Situationen nutzen k&#246;nnen. „Wir wollen uns alle auf einen Stand bringen.“ Zu den Schulungsinhalten geh&#246;ren neben den Features der einzelnen Plattformen externe Suchtools und Verifikationsstrategien. </p>
	<p><strong>Nachrichtenverifikation</strong></p>
	<p>„Bei den Breivik-Anschl&#228;gen in Norwegen war ich selbst in der Social-Media-Schicht. Sehr schnell waren damals bei Flickr Fotos zu sehen, die zeigten, dass es sich um einen Bombenanschlag gro&#223;en Ausma&#223;es handelte“, erinnert sich Blau. Dank Google Streetview konnte man ausreichend sicher sein, dass die Bilder wohl echt sind und das Thema in seiner Dimension einordnen. „Wenig sp&#228;ter tauchte aber ein Video bei YouTube auf, das einen Feuerball &#252;ber dem Regierungsgeb&#228;ude in Oslo zeigte. „Mein Bauchgef&#252;hl sagte mir, die Farben sehen nicht realistisch aus, die sind zu satt. Und ich wusste, dass es in manchen Videoschnittprogrammen Standard-Vorlagen f&#252;r Explosions-Effekte gibt.“ </p>
	<p>Das Video war tats&#228;chlich eine F&#228;lschung.  Blau hat sich damals auf sein Bauchgef&#252;hl verlassen und lag richtig. Er wusste in diesem Moment aber, dass seine Redaktion f&#252;r zuk&#252;nftige Situationen dieser Art ein systematisches Set an Methoden, Tools und Verhaltensregeln ben&#246;tigen w&#252;rde, das nun erarbeitet wird. </p>
	<p><strong>Trafficbringer und Datensammler</strong></p>
	<p>Derzeit liegt die via Social Media erzielte Reichweite von Zeit Online bei 5 Prozent des Traffics. Auch wenn solche Zahlen f&#252;r Blau nicht das wesentliche Erfolgskriterium einer Social-Media-Strategie sind – in Zukunft wird die Rolle als Traffic-Bringer noch wichtiger werden. </p>
	<p>Die Beziehung der Medien zu den Plattform-Betreibern sei dabei nicht unproblematisch: „Nat&#252;rlich pflegen Facebook und Google einen zweifelhaften Umgang mit Nutzerdaten. Das bringt uns in einen Zwiespalt, weil wir ja sogar ein Unter-Ressort zum Thema Datenschutz betreiben.“ </p>
	<p>Auch unternehmerisch verlagere man de facto einen Teil des Betriebs in die H&#228;nde fremder Plattformen. „Gut denkbar, dass Twitter irgendwann sagt: Hallo, ihr ben&#246;tigt jetzt einen Pro Account. Und bei dem Dienst, der bisher f&#252;r uns kostenlos war, blendet Twitter dann nach jedem 100. Tweet seine Werbung ein. Auf solche Entwicklungen m&#252;ssen wir uns einstellen“, sagt Blau. Aber nach bisheriger Erfahrung werde die Social-Media-Sph&#228;re in wenigen Jahren ohnehin wieder von anderen Plattformen dominiert werden als heute.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d3a0128994404c40ae0734dc271e63d4" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Guardian wirbt f&#252;r Projekt &#8220;Open Journalism&#8221;</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/02/guardian-wirbt-fur-projekt-open-journalism/</link>
		<comments>http://www.onlinejournalismus.de/2012/03/02/guardian-wirbt-fur-projekt-open-journalism/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 12:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Informationen &#252;ber die Kampagne bei Werben und Verkaufen, &#252;ber das Projekt direkt beim Guardian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><iframe width="508" height="285" src="http://www.youtube.com/embed/9r2gOyh1bsg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
	<p>Mehr Informationen &#252;ber die Kampagne bei <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/schweine_spot_wie_the_guardian_fuer_social_media_wirbt oder ">Werben und Verkaufen</a>, &#252;ber das Projekt direkt beim <a href="http://www.guardian.co.uk/media/open-journalism">Guardian</a>
</p>
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