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	<description>Trends, Herausforderungen, Chancen</description>
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		<title>Der alte Wolf und die Online-Journalisten</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/02/03/der-alte-wolf-schneider-und-die-online-journalisten/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen gab es heftige Kritik von netzaffinen Journalisten am &#8220;Neuen Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221;, verfasst von Sprachpapst Wolf Schneider und Paul-Josef Raue, dem Chefredakteur der Th&#252;ringer Allgemeinen, erschienen bei Rowohlt und in einer derzeit vergriffenen Ausgabe der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung. Statt vieler Worte an dieser Stelle eine kleine Linkschau: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In den letzten Tagen gab es heftige Kritik von netzaffinen Journalisten am &#8220;Neuen Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221;, verfasst von <a href="http://www.journalisten-handbuch.de/autoren">Sprachpapst Wolf Schneider und Paul-Josef Raue</a>, dem Chefredakteur der Th&#252;ringer Allgemeinen, erschienen bei <a href="http://www.rowohlt.de/buch/2940075">Rowohlt</a> und in einer derzeit vergriffenen Ausgabe der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung.</p>
	<p>Statt vieler Worte an dieser Stelle eine kleine Linkschau:</p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.peter-schumacher.net/blog/2012/01/27/die-bescheidwisser/">Peter Schumacher: Die Bescheidwisser</a></li>
	<li><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/wolf-schneider-paul-josef-raue/">Thomas Kn&#252;wer: &#8220;“Qualit&#228;tsjournalismus” am Beispiel Paul-Josef Raue und Wolf Schneider&#8221;</a></li>
	<li><a href="http://www.marcus-boesch.de/post/16414853110/zwischen-journalisten-und-bloggern-herrscht">Marcus B&#246;sch: &#8220;Erstaunlich, dass Schneider und Raue auf der Rollenbeschreibung des Schleusenw&#228;rters beharren, w&#228;hrend anderswo der &#220;bergang vom Gatekeeping zum Gatewatching bereits wissenschaftlich aufgearbeitet wurde&#8221;.</a></li>
	<li><a href="Steinzeitansichten &#252;ber Zukunfts-Journalismus">Ulrike Langer: Steinzeitansichten &#252;ber den Journalismus</a></li>
	<li><a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/01/29/schneiderraue-wenn-blinde-uber-farbe-schreiben/">Christian Jakubetz: Wenn Blinde &#252;ber Farbe schreiben</a></li>
	<li>Wolf Schneider &#228;u&#223;erte dazu im <a href="http://meedia.de/nc/internet/sorgen-um-den-journalismus-ueberhaupt/2012/01/31.html">Interview mit Meedia</a> und vermutet dort ungl&#252;cklicherweise &#8220;eine Clique von Altlinken, die mich seit Jahrzehnten nicht leiden k&#246;nnen&#8221;, &#8220;die Durchgefallenen bei der Henri-Nannen-Journalistenschule&#8221;* und &#8220;Professoren der Linguistik und Publizistik&#8221; wollten sich an ihm r&#228;chen. &#8220;Was Blogs wert sind, habe ich ja gerade wieder gemerkt: Ein Ausma&#223; von Geschw&#228;tzigkeit, offenbar in der Hoffnung verfasst, erst gar nicht gelesen zu werden.&#8221;</li>
	<li>Nichtsdestrotz gibt es zum gemeinsamen Buch auch ein <a href="http://www.journalisten-handbuch.de">Blog von Paul-Josef Raue</a>. Dort herrscht zur Kritik derzeit Funkstille (Raue ist laut Kn&#252;wer derzeit im Urlaub).</li>
</ul>
	<p><em><small>* Zu denen sich der Verfasser dieses Blogeintrags z&#228;hlen kann.</small></em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ohnesorg-Recherche: Glanz im Print, L&#252;cken online</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/24/ohnesorg-recherche-glanz-im-print-lucken-online/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispielhaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Der Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Kurras]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wensierski]]></category>

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		<description><![CDATA[Im gedruckten &#8220;Spiegel&#8221; findet sich diese Woche eine neue Rekonstruktion des Tods des Berliner Studenten Benno Ohnesorg 1967. Beruhend auf neuen Ermittlungserkenntnissen und eigenen Recherchen, die sich vor allem auf teilweise unver&#246;ffentliche Foto-, Film- und Ton-Aufnahmen st&#252;tzen, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Berliner Polizei den T&#228;ter Kurras, einen Beamten, deutlich st&#228;rker gedeckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im gedruckten &#8220;Spiegel&#8221; findet sich diese Woche eine neue Rekonstruktion des Tods des Berliner Studenten Benno Ohnesorg 1967. Beruhend auf neuen Ermittlungserkenntnissen und eigenen Recherchen, die sich vor allem auf teilweise unver&#246;ffentliche Foto-, Film- und Ton-Aufnahmen st&#252;tzen, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Berliner Polizei den T&#228;ter Kurras, einen Beamten, deutlich st&#228;rker gedeckt hat als bisher bekannt und von Notwehr &#8211; wie vermutet &#8211; &#252;berhaupt keine Rede sein kann.</p>
	<p>Im &#8220;Spiegel&#8221; gibt es neben acht Seiten Text eine gro&#223;formatige Info-Grafik, die anhand der einzelnen Bildindizien den wahrscheinlichen Tathergang aufschl&#252;sselt. Spiegel Online berichtete am Sonntag <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,810583,00.html">vorab ausf&#252;hrlich</a> &#252;ber die neuen Erkenntnisse, was wie nicht anders zu erwarten auf gro&#223;e Interesse stie&#223; (wie z. B. die <a href="http://rivva.de/149186927">gesammelten Reaktionen bei Rivva</a> oder <a href="http://news.google.de/news/story?cf=all&#038;ned=de&#038;hl=de&#038;topic=n&#038;ncl=dxHbkfAwa0wD_kM_tekBJynSzaNwM&#038;cf=all&#038;scoring=n">Google News</a> zeigen).</p>
	<p>Sehr schade allerdings: Die gro&#223;e Geschichte l&#228;sst sich derzeit online offensichtlich nur <a href="https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2012&amp;h=4&amp;a=83679109">im kostenpflichtigen E-Paper</a> lesen. In der <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-77669-6.html">Bilder-Strecke zum Online-Text</a> fehlen die bisher unbekannten Aufnahmen. Zu sehen gibt es die entscheidende Szene nur ganz kurz am Ende dieses im Artikel verlinkten Videos; das zun&#228;chst etwas lieblos wenig aufschlussreiches Bilder und bekannte Szenen aneinanderreiht, erst ohne Off-Kommentar, dann von einem O-Ton eines &#8220;Spiegel&#8221;-Autors erl&#228;utert.</p>
	<p>
<iframe width="500" height="414" frameborder="0" scrolling="no" border="0" src="http://www.spiegel.de/video/video-1173633-embed.html#width=500&#038;color=000000&#038;bgcolor=ffffff"></iframe>
</p>
	<p>Verpasst wurde die Chance, diese Grafik mit Foto, Video- und Audio-Elemente interaktiv f&#252;r das Netz aufzubereiten, wie es wohl die &#8220;New York Times&#8221; gemacht h&#228;tte. Spannend w&#228;re au&#223;erdem ein &#8220;Making-Of&#8221; der Spiegel-Rechercheure gewesen: Von wem ging der Ansto&#223; f&#252;r die Recherche aus? Wie bekamen sie Zugriff auf die Ermittlungsergebnisse? Welchen Anteil haben ihre eigenen Rechercheergebnisse?</p>
	<p>P.S.: Sch&#246;n allerdings, dass sich das Video einbetten l&#228;sst.</p>
	<p><strong>Weitere Links</strong></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_01/spiegel__neue_erkenntnisse.html">RBB-Abendschau:</a> Der Beitrag &#252;ber die neuen Erkenntnisse zeigt einen Teil der Foto- und Filmaufnahmen, die neue Hinweise gaben.</li>
	</ul>
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		<item>
		<title>US-Wahlkampf: &#8220;Social Media ist ein Muss&#8221;</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/21/politico-usa-wahlkampf/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 18:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Wahlkampf setzt seit jeher Meilensteine &#8211; sowohl in der Benutzung des Internets durch Politiker und politisch interessierte als bei der Entwicklung neuer Formen der Berichterstattung im Onlinejournalismus. Tim Grieve, Chefredakteur von Politico, sprach mit onlinejournalismus.de dar&#252;ber, was diesmal zu beobachten ist und erkl&#228;rte die spezielle Nische seiner Website. Tim Grieve &#252;ber das redaktionelle Konzept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2219" title="Tim Grieve (Foto: Fiete Stegers)" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/grieve.jpg" alt="Tim Grieve (Foto: Fiete Stegers)" width="500" height="180" /></p>
	<p>Der US-Wahlkampf setzt seit jeher Meilensteine &#8211; sowohl in der Benutzung des Internets durch Politiker und politisch interessierte als bei der Entwicklung neuer Formen der Berichterstattung im Onlinejournalismus. Tim Grieve, Chefredakteur von <a href="http://www.politico.com">Politico</a>, sprach mit onlinejournalismus.de dar&#252;ber, was diesmal zu beobachten ist und erkl&#228;rte die spezielle Nische seiner Website.</p>
	<p><span id="more-2202"></span></p>
	<p><em>Tim Grieve &#252;ber das redaktionelle Konzept von Politico, Schnelligkeit und was die Redaktion vom Politik-Teil der Zeitungen unterscheidet:</em></p>
	<p><em>&#8230; &#252;ber den Social-Media-Einsatz bei Politico &#8211; und Fernsehen:</em></p>
	<p><em>&#8230; &#252;ber die Frage, ob Reporter erst twittern, dann Artikel schreiben sollen:</em><br />
<em></em></p>
	<p><em><br />
&#8230; &#252;ber die Bedeutung des Internets in diesem Wahlkampf und B&#252;rgerreporter</em>:</p>
	<p><em>&#8230; &#252;ber m&#246;gliche Fallstricke f&#252;r twitternde Kandidaten:</em><br />
<em></em><em></em></p>
	<p><em>&#8230; ob Obama seinen Erfolg im Internet wiederholen kann:</em><br />
<em></em></p>
	<p><em><br />
&#8230; &#252;ber die Occupy-Bewegung als Faktor im Wahlkampf:</em></p>
	<p><strong>Weitere Links</strong></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/uswahlkampfnetz100.html">US-Wahlkampf: Vorwahl-Vorhersage mit Social Media</a> (tagesschau.de)</li>
	<li><a href="http://www.politico.com/news/stories/0112/71345.html">Facebook-Auswertung zur Prognose</a> (Politico)</li>
	<li><a href="http://www.nytimes.com/2012/01/29/us/politics/twitter-is-a-critical-tool-in-republican-campaigns.html?_r=1">&#8220;Twitter is a critical tool&#8221;</a> (New York Times)</li>
	</ul>
	<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d8e945461b504213894de1e31e1ded62" alt="" width="1" height="1" />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wulffs Mailbox-Nachricht: Rekonstruiert via Crowdsourcing</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/09/wulffs-mailbox-nachricht-rekonstruktion-via-wulffplag-crowdsourcing/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 16:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Citizen Journalism]]></category>
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		<description><![CDATA[Christian Wulffs Mailbox-Nachricht an Bild-Chef Kai Diekmann im Volltext - der gesamte Text wird rekonstruiert durch Nutzer aus Zitaten in den Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="size-full wp-image-2152" title="Some Rights Reserved: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/ (Foto: Asheigh B (http://www.flickr.com/photos/ashleighb77) Collage: ojour.de)" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/wulffplag-collage.jpg" alt="Collage Christian Wulff in Sachsenhausen / Screenshot Wulffplag Wiki" width="500" height="180" /></p>
	<p>Es ist absurd: &#8220;Bild&#8221; und Bundespr&#228;sident liefern sich einen Offenene-Briefe-Abtausch &#252;ber den Inhalt des omin&#246;sen Anrufs auf Kai Diekmanns Mailbox, bei dem Christian Wulff so aus der Rolle gefallen sein soll. Eine Abschrift des Telefonats des Telefonats kursiert seit geraumer Zeit in Journalistenkreisen &#8211; <a title="Die taz &#252;ber die Doppelstrategie der Bild" href="http://taz.de/Debatte-Taktik-der-Bild-Zeitung/!85148/">laut &#8220;taz&#8221; den Kollegen bereitwillig von &#8220;Bild&#8221;-Redakteuren offeriert</a> -, w&#228;hrend die Zeitung offiziell um eine nachtr&#228;gliche Genehmigung zur Ver&#246;ffentlichung durch den Bundespr&#228;sidenten ersucht, was Wulff bislang ablehnt.</p>
	<p>Man mag dar&#252;ber streiten, ob die Ver&#246;ffentlichung des kompletten Inhalts anfangs gerechtfertigt gewesen w&#228;re. Inzwischen ist die Mailboxnachricht durch den Streit, ob Wulff hier wom&#246;glich gelogen hat und/oder aber die Freiheit der Presse einschr&#228;nken wollte &#8211; l&#228;ngst zum Politikum geworden. Angesichts der Tatsache, dass diverse Medien inzwischen lang und breit aus der angeblichen Nachricht zitieren &#8211; teilweise &#252;ber drei Ecken unter Berufung auf <a href="http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,807481,00.html">&#8220;mit dem Inhalt vertraute Kreise&#8221;</a> -, hat die &#214;ffentlichkeit ein Anrecht auf den vollst&#228;ndigen Wortlaut. Dies w&#228;re auch im Sinne des Bundespr&#228;sidenten, auch wenn er sich das noch nicht eingestehen mag.</p>
	<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/wulff-interview-vor-ausstrahlung-im-netz-ende-der-sperrfrist-1.1251124">Anders als bei dem Interview mit ARD und ZDF</a>, das zun&#228;chst aufgrund einer Vereinbarung mit Wulff von der Aufzeichnung bis zur Sendung ebenfalls nur einigen Journalisten zur Verf&#252;gung gestellt wurde, ist bisher noch keine vollst&#228;ndige Version des Anrufs nach au&#223;en gesickert. <a href="http://www.mathias-schindler.de">Wikipedianer Mathias Schindler</a> hat deshalb <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/abschrift-eines-telefonanrufes/">&#252;ber das Portal Frag den Staat</a> unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz die Freigabe der Abschrift durch das Bundespr&#228;sidialamt beantragt (was ich unterst&#252;tze).</p>
	<p>Da hier die Amtsm&#252;hlen aber vermutlich langsam mahlen, scheint die Methode <a href="http://www.onlinejournalismus.de/?s=crowdsourcing" title="Weitere Artikel zum Thema Crowdsourcing">Crowdsourcing</a> erfolgsversprechender. Und tats&#228;chlich: Im <a href="http://de.wulffplag.wikia.com/wiki/Vorw%C3%BCrfe_wegen_Drohungen_gegen_Redaktionen#Rekonstruktion_der_Mailbox-Nachricht_Wulffs.5BAnm._1.5D">Wulffplag-Wiki</a> wird seit zwei Tagen (unter anderem und trotz des irref&#252;hrenden Wiki-Namens) der Anruf aus Zitaten in der bisherigen Medienberichterstattung rekonstruiert.</p>
	<p>Man darf gespannt sein, wie sehr sie am Ende richtig liegt, wenn der Volltext auf die eine oder andere Weise an die &#214;ffentlichkeit gelangt. (Und bei der ganzen Seite nicht vergessen, dass zur vollst&#228;ndigen Bewertung sicher auch der in der Schriftform nicht enthaltene Tonfall eine Rolle spielt).</p>
	<p><strong>Nachtrag, 10.10.2012</strong><br />
Seit der Link zum WulffPlag-Wiki inzwischen die Runde gemacht hat, melden sich dort <a href="http://de.wulffplag.wikia.com/index.php?title=Vorwurf_der_N%C3%B6tigung_von_Redaktionen&#038;page=1#article-comments">eifrig Nutzer zu Wort</a> &#8211; leider vor allem, um sich in einer wenig zielf&#252;hrenden Bewertung des Verhalten Wulffs, der &#252;brigen Politik, der Medien und der wulffkritischen Internetnutzer zu ergehen.</p>
	<p><strong>Weitere Links</strong><br />
<em>&#8230; bei onlinejournalismus.de</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/12/22/wulffvisualisierung-der-maschsee-mafia-mit-gephi/">Visualisierung der &#8220;Maschsee-Mafia&#8221; mit Gephi</a> (22.12.2011)</li>
</ul>
	<p><em>&#8230; im &#252;brigen Internet</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1648110/">&#8220;Die Abschrift von Wulffs Mailbox-Nachricht sollte ver&#246;ffentlicht werden&#8221;</a>, sagt Grimme-Direktor Kammann bei Deutschlandradio Kultur</li>
	<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/vom-glueck-bild-zu-sein/ ">Stefan Niggemeier</a> erkl&#228;rt, warum es so verheerend ist, dass der Eindruck entsteht, &#8220;dass andere Medien sich von „Bild“ haben einspannen lassen, der „Bild“-Geschichte an den entscheidenden Stellen die eigene Seri&#246;sit&#228;t leihen und Seite an Seite mit „Bild“ k&#228;mpfen.&#8221;</li>
	<li>
<a href="http://gutjahr.biz/blog/2012/01/politik-und-medien/">Richard Gutjahr</a> betrachtet das ganze auf einer noch h&#246;heren Ebene und sieht den Medienwandel am Werk: &#8220;Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen&#8221;</li>
	</ul>
	<p>
<small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ashleighb77">Ashleigh B</a>; Screenshot/Collage: onlinejournalismus.de &#8211; unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a></small>
</p>
	<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/0f01d4e1b4894d6c8e93775019245061" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Wahrheit &#252;ber GMX</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/08/sexy-gmx-redaktion-die-wahrheit-uber/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 12:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls Sie &#8211; den Montag vor Augen &#8211; das Wochenende nutzen, um zu &#252;berlegen, ob nicht berufliche Ver&#228;nderung gut t&#228;te: Vielleicht w&#228;re die Arbeit bei einem der reichweitenst&#228;rksten und zugleich meist untersch&#228;tzten deutschen Nachrichtenportale etwas? Gerhard Henschel verr&#228;t in der taz die ungeschminkte Wahrheit dar&#252;ber, wie es im zentralen GMX-Newsroom in M&#252;nchen zugeht (auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Falls Sie &#8211; den Montag vor Augen &#8211; das Wochenende nutzen, um zu &#252;berlegen, ob nicht berufliche Ver&#228;nderung gut t&#228;te: Vielleicht w&#228;re die Arbeit bei einem der reichweitenst&#228;rksten und zugleich meist untersch&#228;tzten deutschen Nachrichtenportale etwas? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Henschel">Gerhard Henschel</a> verr&#228;t in der taz <a href="http://www.taz.de/!85118/" title="So sexy ist nur GMX">die ungeschminkte Wahrheit dar&#252;ber, wie es im zentralen GMX-Newsroom in M&#252;nchen zugeht</a> (auch wenn es dem von ihm geschilderten Ortstermin nat&#252;rlich nie gegeben hat).</p>
	<p><em>In der M&#252;nchner GMX-Zentrale ergibt sich am Tag der offenen T&#252;r zum ersten Mal die Gelegenheit, den Textern bei der Arbeit zuzuschauen. Sie sitzen, was wohl niemanden &#252;berraschen wird, in einem karg m&#246;blierten Gro&#223;raumb&#252;ro vor ihren Rechnern und versuchen, die schl&#252;pfrigsten der vor&#252;berhuschenden News mit den im Sekundentakt eintreffenden Hintergrundinformationen der GMX-Au&#223;enkorrespondenten abzugleichen. </p>
	<p>Denn bevor eine Nachricht &#252;ber das Liebes-Aus in einem Schauspielerschlafzimmer oder &#252;ber die Echtheit eines weiblichen K&#246;rperteils an die &#214;ffentlichkeit geht, m&#252;ssen Fakten gecheckt, Alibis &#252;berpr&#252;ft und zahlreiche Augenzeugen befragt werden. Allein auf dem Set des j&#252;ngsten James-Bond-Films haben sich fast f&#252;nfhundert GMX-Reporter getummelt, um an Nacktfotos des neuesten Bond-Girls zu gelangen und eventuelle amour&#246;se Verwicklungen hautnah miterleben zu k&#246;nnen.</em>
</p>
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		<title>S&#252;ddeutsche.de-Redesign: N&#228;her ans Mutterschiff</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Oswald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Usability]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Resdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres hat s&#252;ddeutsche.de an seiner Homepage geschraubt: Durch die zeitungs&#228;hnliche Optik, das &#8220;&#252;&#8221; in Logo und Domain, und die Integration von jetzt.de und SZ-Magazin in die Homepage ist die Gesamtmarke &#8220;S&#252;ddeutsche&#8221; gest&#228;rkt. Zugleich sch&#228;rft die Online-Redaktion mit ihren neuen Social Media-Angeboten, dem neuen interessanten Digitalblog und der st&#228;rkeren Betonung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2120" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><p><a href="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-01-04-um-12.40.05.png"><p><img class="size-medium wp-image-2120" title="Neues Design von S&#252;ddeutsche.de" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-01-04-um-12.40.05-300x210.png" alt="" width="300" height="210" /></p></a></p><p class="wp-caption-text">Neues Design von S&#252;ddeutsche.de</p></div>

<p>Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres hat <a href="http://www.s&#252;ddeutsche.de" target="_blank">s&#252;ddeutsche.de</a> an seiner Homepage geschraubt: Durch die zeitungs&#228;hnliche Optik, das &#8220;&#252;&#8221; in Logo und Domain, und die Integration von jetzt.de und SZ-Magazin in die Homepage ist die Gesamtmarke &#8220;S&#252;ddeutsche&#8221; gest&#228;rkt. Zugleich sch&#228;rft die Online-Redaktion mit ihren neuen Social Media-Angeboten, dem neuen interessanten Digitalblog und der st&#228;rkeren Betonung des Selbstverst&#228;ndnisses als Live-Medium ihr eigenes Profil.</p>

<span id="more-2097"></span>

Das Roll-Out der &#196;nderungen kam peu a peu, jeder Schritt wurde aber in der Digitalwelt wahrgenommen: <a title="Twitter-Accounts der S&#252;ddeutschen" href="http://www.wasmitmedien.de/2012/01/02/suddeutschezeitung-twittert-jetzt-richtig/">Daniel Fiene wies auf die neuen und sortierten Twitter-Accounts der S&#252;ddeutschen Zeitung hin</a>, auch der <a title="SZ Digitalblog" href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Digitalblog">Start des neuen SZ Digitalblogs </a>machte flugs die Runde.  Am sp&#228;ten Vormittag des 2. Januar wurde dann klar, dass all das Teil eines umfangreicheren Redesigns ist, das sueddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Pl&#246;chinger <a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/unsere-neue-seite-schoener-schlichter-besser-1.1246740">in seinem Artikel &#8220;Sch&#246;ner, schlichter, besser&#8221;</a> vorstellte.

Erste, auff&#228;lligste &#196;nderung: Statt sueddeutsche.de hei&#223;t das Logo nun <strong>&#8220;S&#252;ddeutsche.de&#8221;</strong> und ist auch unter der <a href="http://www.s&#252;ddeutsche.de" target="_blank">Domain mit dem Umlaut</a> zu erreichen. Das Logo ist von der Optik her stark an die Zeitung angelehnt (schon <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/10/03/faz-relaunch-setzt-auf-zeitungsoptik/">faz.net hatte das k&#252;rzlich so gemacht</a>). Und auch bei Twitter gibt es jetzt den Account <a href="http://www.twitter.com/sz">@SZ</a>, was deutlich praktischer ist als @sueddeutschede. Im Zusammenspiel mit <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/10/28/sz-auf-dem-ipad-multimedial-top-interaktiv-ein-flop/">der im Oktober gestarteten iPad-App der SZ</a>, die nat&#252;rlich auch auf s&#252;ddeutsche.de beworben wird, entsteht der Eindruck, die Marke &#8220;S&#252;ddeutsche Zeitung&#8221; im digitalen Sektor gezielt zu st&#228;rken. Stefan Pl&#246;chinger beschreibt die Ziele der Markenf&#252;hrung in seiner Antwort auf eine onlinejournalismus.de-Anfrage so:
<blockquote>Ein Ziel war, die Online-Marke n&#228;her an Print zu bekommen – und sie generell h&#246;herwertig aufzuladen, durch eine sch&#246;ne Optik, die die Zeitungs&#228;sthetik ins Netz &#252;bersetzt.</blockquote>
Andererseits ist ihm auch die St&#228;rke des Online-Auftritts als Aktualit&#228;tsmedium wichtig, Pl&#246;chinger sieht die von ihm verantwortete Seite als
<blockquote>das minutenaktuelle Nachrichtenportal der SZ, das Sie immer auf den neuesten Stand bringt. Hier ist die S&#252;ddeutsche ein Livemedium, und Sie sehen das auf der neuen Homepage auch an einem Detail: Die Uhr in der Unterzeile tickt.

&nbsp;</blockquote>
<h2>&#8220;Menschen klicken Geschichten an, nicht Logos&#8221;</h2>
Einen anderen Weg ging s&#252;ddeutsche.de bei Redesign mit zwei weiteren SZ-Marken: Hatten <strong>jetzt.de und das SZ-Magazin</strong> bislang einen eigenen Ressortkasten auf der Homepage, werden die Geschichten daraus nun in den Ressorts ausgespielt, in die sie thematisch am besten passen:  Bei vielen jetzt.de-Artikeln ist das das Digital-Ressort, die Herkunft wird (zumindest bei Einzeilern im Ressortkasten) mit einem kleinen grauen &#8220;jetzt.de&#8221;-Etikett gekennzeichnet. Zu Beginn des unteren Drittels der Homepage gibt es in einem senfgelben Balken die mit der jeweiligen Homepage verlinkten Logos von jetzt.de und SZ-Magazin. Diese Einordnung erkl&#228;rt Pl&#246;chinger damit, dass
<blockquote>Menschen Geschichten anklicken, nicht Logos. Die Erfahrung der ersten anderthalb Tage ist: Magazin und <a href="http://jetzt.de/">jetzt.de</a> laufen besser als vorher – weil wir den Kollegen viel mehr Pl&#228;tze gegeben haben als vorher und sie tiefer in die passenden thematischen Bereiche der Homepage eingewoben haben. Die beiden Logos sind im &#220;brigen prominenter herausgestellt als im alten Layout.

&nbsp;</blockquote>
<div id="attachment_2123" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-01-04-um-12.42.19.png"><img class="size-medium wp-image-2123" title="neue Rubrikenanordnung bei sueddeutsche.de" src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/Bildschirmfoto-2012-01-04-um-12.42.19-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">die Ressortk&#228;sten sind bei s&#252;ddeutsche.de jetzt untereinander angeordnet, per Klick auf &quot;mehr&quot; lassen sich mehr Einzeiler anzeigen</p></div>

Die <strong>Ressortk&#228;sten</strong> waren eine weitere Gro&#223;baustelle beim Redesign. Viele Leser hatten die &#8220;chaotische Anordnung&#8221; der 23 Rubriken in zwei Spalten nebeneinander kritisiert. Das ist nun weitgehend korrigiert: Die meisten Ressorts werden nun untereinander in einer vergr&#246;&#223;erten Content-Spalte angezeigt. Manche, etwa Kultur und Medien sowie Wissen und Gesundheit, teilen sich einen Kasten. Durchbrochen wird dieses Konzept an zwei Stellen. Die Rubriken Reise, Auto, Leben, Stil stehen weiterhin nebeneinander, &#8220;aus dramaturgischen Gr&#252;nden – und weil diese Ressorts zusammen einen Tagesmagazin-Bereich bilden k&#246;nnen, wie ihn kaum eine Nachrichtenseite in Deutschland hat&#8221;, wie Pl&#246;chinger sagt.

Auch die Ressorts M&#252;nchen und Bayern stehen in einem gro&#223;en mit blauem Balken versehenen Kasten nebeneinander. Das ist aber immer noch besser als die vier K&#228;sten &#8220;M&#252;nchen&#8221;, &#8220;Stadt Aktuell&#8221;, &#8220;M&#252;nchen&amp;Region&#8221; sowie &#8220;Bayern&#8221;, die nach dem letzten der beiden 2011er-Rebrushs auf der Seite gestanden hatten. Diese Aufteilung hatte sich kaum jemandem erschlossen.

Letzte gro&#223;e Neuerung ist eine <strong>Renaissance der Blogs</strong>. Zweimal hatte es s&#252;ddeutsche.de im letzten Jahrzehnt damit probiert, zuletzt mit einigen SZ-Redakteuren, so richtig abgehoben waren die s&#252;ddeutschen Autorenblogs nie. Nun geht s&#252;ddeutsche.de mit dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Digitalblog">Digitalblog</a> an den Start, das thematisch weit gefasst ist &#8220;zu Internetdebatten, Netzpolitik und Gadgets&#8221;, und von mehreren in Netzkultur profilierten Autoren wie zum Beispiel <a href="http://www.dirkvongehlen.de/">jetzt.de-Redaktionsleiter Dirk von Gehlen</a> oder <a href="http://www.kopfzeiler.org/">s&#252;ddeutsche.de-Digital-Redakteur Johannes Kuhn</a> gef&#252;hrt wird. Chefredakteur Pl&#246;chinger k&#252;ndigt in seinem Artikel den Start weiterer Blogs an, will sich aber auch auf Nachfrage noch nicht in die Karten schauen lassen:
<blockquote>Wir sind &#252;berzeugt, dass das <a href="http://beatblogging.org/2009/03/04/what-were-talking-about-when-we-say-beatblog-our-definition/">Konzept der Beat Blogs (mehr…)</a> noch nicht ausgereizt ist. Das wollen wir in Deutschland entwickeln.

&nbsp;</blockquote>
<h2>Kommentarfunktion weiter mit &#8220;&#214;ffnungszeiten&#8221;</h2>
In eigener Sache hat s&#252;ddeutsche.de mit dem Redesign das <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/SZblog">Redaktionsblog &#8220;SZBlog&#8221;</a> gestartet, &#8220;in dem wir Sie k&#252;nftig &#252;ber Neuigkeiten und Debatten in unserer Redaktion informieren&#8221;. Das darf als weiteres Zeichen zur Transparenz und einer gest&#228;rkten Diskussionskultur verstanden werden, die Pl&#246;chinger auch mit den SZ-Auftritten auf <a href="http://www.twitter.com/sz">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/sueddeutsche">Facebook</a> und <a href="https://plus.google.com/104721428192454161928/posts">Google+</a> verfolgt. Auf diesen Kan&#228;len sind die User aufgerufen, ihr Feedback zum Redesign abzugeben. Andererseits sind Kommentare zu Artikeln auf s&#252;ddeutsche.de selbst weiterhin nur nach Anmeldung und vor allem nur von 8 bis 19 Uhr m&#246;glich &#8211; was erneut zu vielen entt&#228;uschten Kommentaren unter Pl&#246;chingers Redesign-Artikel gef&#252;hrt hat. Das passt nicht zur Social Media-Offensive.
Redesigns sind immer Geschmackssache und rufen viel Kritik hervor. Ich pers&#246;nlich finde ihn gelungen, die Seite wirkt noch einen Tick seri&#246;ser und gerade im Ressortbereich sehr viel aufger&#228;umter. Dadurch, dass die Ressortk&#228;sten nun untereinander stehen und die Aufmacher-Bilder (noch) gr&#246;&#223;er geworden sind, ist die Seite noch l&#228;nger geworden, aber das ist der Preis f&#252;r mehr Akzentuierung.

Am cleversten finde ich die Modifikationen in der Markenf&#252;hrung: Durch die zeitungs&#228;hnliche Optik, das &#8220;&#252;&#8221; in Logo und Domain, und die Integration von jetzt.de und SZ-Magazin in die Homepage ist die Gesamtmarke &#8220;S&#252;ddeutsche&#8221; gest&#228;rkt. Zugleich sch&#228;rft die Online-Redaktion mit ihren neuen Social Media-Angeboten, dem neuen interessanten Digitalblog und der st&#228;rkeren Betonung des Selbstverst&#228;ndnisses als Live-Medium ihr eigenes Profil. Ich bin gespannt, ob es den M&#252;nchnern mit dem neuen Gewand gelingt, ihren <a href="http://meedia.de/internet/auf-und-absteiger-des-online-news-jahres/2011/12/20.html">Online-Marktanteil weiter auszubauen</a>.

Update 4.1.2012, 15.30 Uhr: Auch personell gibt es &#196;nderungen bei s&#252;ddeutsche.de: Pl&#246;chinger hat k&#252;nftig drei Stellvertreter: Julia B&#246;nisch (Chefin vom Dienst), Peter Lindner (Politikchef) und Lutz Knappmann (Wirtschafts- und Nachrichtenchef). Auch die Ressorteinteilung wird aufgehoben bzw. gr&#246;ber gefasst: News (alle aktuellen Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport, etc.), Plus (alle nicht-nachrichtlichen Ressorts), Multimedia (Videos), Regional (Bayern), Service. N&#228;heres bei <a href="http://meedia.de/nc/internet/umbau-in-der-chefredaktion-von-sueddeutschede/2012/01/04.html">Meedia</a>.

&nbsp;

<em>Disclaimer: Ich war von 2001-2009 Redakteur bei sueddeutsche.de, bin inzwischen aber in keiner Weise mehr f&#252;r die Redaktion t&#228;tig.</em>
<img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/a76c2391bbce4551aab46fb9b41eb20c" alt="" width="1" height="1" />
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		<title>Leserdialog und Transparenz – zwei Fundst&#252;cke</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2012/01/04/leserdialog-und-transparenz-zwei-fundstucke/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mrazek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir berichten per Liveblog aus unserer Redaktion&#8220;, schreiben die Dortmunder &#8220;Ruhr Nachrichten&#8221; (&#8220;RN&#8221;) heute. &#8220;Erfahren Sie, an welchen Themen wir arbeiten. Schreiben Sie uns Vorschl&#228;ge, Anmerkungen und Kritik. Wir freuen uns &#252;ber Ihre Kommentare.&#8221; (Gefunden via Twitter bei Philipp Ostropp, Redaktionsleiter der &#8220;RN&#8221;: PhilippOstrop). Noch sei das Ganze in der Testphase; die &#8220;RN&#8221; sind schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;Wir berichten per <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/info-grafik/An-diesen-Themen-arbeiten-wir-helfen-Sie-uns;art93158,1515189">Liveblog aus unserer Redaktion</a>&#8220;, schreiben die Dortmunder &#8220;Ruhr Nachrichten&#8221; (&#8220;RN&#8221;) heute. &#8220;Erfahren Sie, an welchen Themen wir arbeiten. Schreiben Sie uns Vorschl&#228;ge, Anmerkungen und Kritik. Wir freuen uns &#252;ber Ihre Kommentare.&#8221; (Gefunden via Twitter bei Philipp Ostropp, Redaktionsleiter der &#8220;RN&#8221;: <a href="https://twitter.com/#!/PhilippOstrop">PhilippOstrop</a>). Noch sei das Ganze in der Testphase; die &#8220;RN&#8221; sind schon &#246;fter positiv mit solchen Versuchen aufgefallen.</p>
	<p>Nicht onlinespezifisch aber dennoch erw&#228;hnenswert: Beim <a href="http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1309815/details_8.htm">&#8220;Nordbayerischen Kurier&#8221;</a> aus Bayreuth interviewt ein Leser den Chefredakteur Joachim Braun zum Thema &#8220;Bild&#8221;/Wulff (Gefunden via Twitter bei der &#8220;Drehscheibe&#8221; – &#8220;Aus Lokalredaktionen – F&#252;r Lokalredaktionen&#8221;: <a href="https://twitter.com/#!/drehscheibe/">Drehscheibe</a>.) Der Leser hatte in einer Mail moniert, dass in der Causa Wulff auch Medien manipulieren. Braun bot dem Leser daraufhin an, ihn zu interviewen.
</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Texten f&#252;rs Web&#8221; von Stefan Heijnk</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2011/12/23/texten-furs-web-von-stefan-heijnk/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 17:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Langtext]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer noch ein Very-Last-Minute-Geschenk f&#252;r eine angehende Internet-Redakteurin sucht oder einen Journalisten kennt, der sich im kommenden Jahr erstmals neben seinem althergebrachten Print- oder TV-Gesch&#228;ft mit diesem Online besch&#228;ftigen soll, kann bedenkenlos zu Stefan Heijnks k&#252;rzlichem erschienenem Buch &#8220;Texten f&#252;rs Web&#8221; greifen. Schon der Untertitel &#8220;Planen, schreiben, multimedial erz&#228;hlen&#8221; verr&#228;t, dass der Begriff des Textens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.onlinejournalismus.de/wp-content/images/texten_fuers_web.jpg" alt="Buchcover &quot;Texten f&#252;rs Web&quot; von Stefan Heijnk (Foto: Fiete Stegers)" title="Buchcover &quot;Texten f&#252;rs Web&quot; von Stefan Heijnk (Foto: Fiete Stegers)" width="508" height="186" class="aligncenter size-full wp-image-2060" /></p>
	<p>Wer noch ein Very-Last-Minute-Geschenk f&#252;r eine angehende Internet-Redakteurin sucht oder einen Journalisten kennt, der sich im kommenden Jahr erstmals neben seinem althergebrachten Print- oder TV-Gesch&#228;ft mit diesem Online besch&#228;ftigen soll, kann bedenkenlos zu <a href="http://www.medienkontorheijnk.de/ueberuns.htm">Stefan Heijnks</a> k&#252;rzlichem erschienenem Buch &#8220;Texten f&#252;rs Web&#8221; greifen.</p>
	<p><span id="more-2059"></span></p>
	<p>Schon der Untertitel &#8220;Planen, schreiben, multimedial erz&#228;hlen&#8221; verr&#228;t, dass der Begriff des Textens hier noch weiter als in der ersten Auflage des Buchs (2002) gefasst wird. Videos, Animationen, Audio-Slideshows, Datenvisualisierung, Optimierung f&#252;r Tablets &#8211; alles keine Fremdw&#246;rter f&#252;r Heijnk. Nat&#252;rlich merkt man bei einem solchen &#220;berblickswerk als Fachmann auf seinem jeweiligem Gebieten, wo Heijnk Aspekte nur anrei&#223;en kann kann, auch wenn er Tiefe nicht scheut. Auffallend ist allerdings, dass dem &#8220;Schreiben f&#252;r Newsletter&#8221; umfangreicher Raum einger&#228;umt wird, w&#228;hrend das Betexten von Social-Media-Angeboten so gut wie gar nicht vorkommt.  </p>
	<p><strong>Nutzer- und suchmaschinenenfreundliche Textgestaltung</strong></p>
	<p>Seine St&#228;rken hat das Buch unzweifelhaft im namensgebenden Bereich Schreiben und Textgestaltung, dem auch der gr&#246;&#223;te Raum einger&#228;umt wird. Durchgehend und gegen&#252;ber der Erstauflage deutlich verst&#228;rkt wird der Aspekt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) aufgegriffen. Aber auch Erkenntnisse der Nutzerforschung zur Usability spielen f&#252;r Heijnk, der <a href="http://www.fakultaet3.fh-hannover.de/personen/lehrende/heijnk-stefan-prof/index.html">an der Fachhochschule Hannover Journalismus lehrt</a>, eine gro&#223;e Rolle. Auff&#228;llig ist in diesem Zusammenhang, dass sich vielfach auf Studien gest&#252;tzt wird, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben &#8211; hier gibt es offenbar einen mangel an frei zug&#228;nglicher, wissenschaftlicher und doch praktisch orientierter Forschung.</p>
	<p><strong>Kaufempfehlung f&#252;r Einsteiger</strong></p>
	<p>Optisch sind die rund 300 gro&#223;formatigen Seiten ansprechend gestaltet. H&#228;ufig fassen Checklisten die wichtigsten Punkte f&#252;r den Praktiker zusammen. Ob Heijnks zur Systematisierung genutzten Elemente wie die &#8220;Multimedia-Matrix&#8221; der &#8220;Dimensionen&#8221; (Aktualit&#228;t, Interaktivit&#228;t, Crossmedialit&#228;t &#8230;) und &#8220;Modi&#8221; (Schrift, Foto, Audio &#8230;) oder die Begriffsch&#246;pfung &#8220;HMP&#8221; (&#8220;Hypermedia-Patchwork&#8221; = multimediale Darstellungsfunktion) hingegen wirklich so n&#252;tzlich sind?</p>
	<p>Dem erfahrenen Online-Redakteur wird das Buch nur an manchem Stellen Neues mitteilen (wenngleich es manchmal nicht schadet, dass eigentliche offensichtliche noch mal verdeutlich und/oder eingeordnet zu bekommen). F&#252;r eine umfassende Einf&#252;hrung ist es aber sehr gut gelungen, nachdem es auf diesem Gebiet lange nichts aktuelles gab. Auch auf die Gestaltung von Websites f&#252;r Unternehmen oder Institutionen wird eingegangen, wenngleich der &#252;berdeutliche Schwerpunkt auf journalistischen Websites liegt.</p>
	<p><strong>Weitere Links</strong><br />
<em>&#8230; im sonstigen Internet</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.texten-fuers-web.de/">Texten f&#252;rs Web</a> Blog zum Buch von Stefan Heijnk.</li>
	<li><a href="http://www.wegweiser-journalismus.de/buecher/onlinejournalismus/">Wegweiser Onlinejournalismus</a> : Knappere Einf&#252;hrung in das Thema von Nea Matzen (erschienen 2010).</li>
</ul>
	<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/0f01d4e1b4894d6c8e93775019245061" width="1" height="1" alt=""/></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Visualisierung der &#8220;Maschsee-Mafia&#8221; mit Gephi</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2011/12/22/wulffvisualisierung-der-maschsee-mafia-mit-gephi/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 08:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenvisualisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Maschsee-Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Claus Hesseling hat in seinem Blog das Gephi-Projekt: Wulff und die “Maschsee-Mafia” begonnen, dass die Beziehungen zwischen Bundespr&#228;sident Christiain Wulff und anderen dem &#8220;Hannoverschen Kl&#252;ngel&#8221; zugerechnenten Politikern und Unternehmern visualisiert. Die Daten beruhen nicht auf eigener Recherche, sondern auf einer Auswertung vorhandener Medienberichterstattung. Per Crowdsourcing werden Hinweise &#252;ber das Beziehungsgeflecht auf in einer Google-Docs-Datei gesammelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Claus Hesseling hat in seinem Blog das <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2011/12/gephi-projekt-wulff-und-die-maschsee-mafia">Gephi-Projekt: Wulff und die “Maschsee-Mafia”</a> begonnen, dass die Beziehungen zwischen Bundespr&#228;sident Christiain Wulff und anderen dem &#8220;Hannoverschen Kl&#252;ngel&#8221; zugerechnenten Politikern und Unternehmern visualisiert. </p>
	<p>Die Daten beruhen nicht auf eigener Recherche, sondern auf einer Auswertung vorhandener Medienberichterstattung. Per <a href="http://www.onlinejournalismus.de/?s=crowdsourcing">Crowdsourcing</a> werden Hinweise &#252;ber das Beziehungsgeflecht auf in einer <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0ArKHxe9sHDdcdDVrU3N6eUJRRWdKQUtacy1uYjhhNlE">Google-Docs-Datei </a>gesammelt. Die Informationen &#8211; wer wie mit wem verbunden ist &#8211; sind in der Grafik jedoch sp&#228;rlich.</p>
	<p>An einer eher klassischen Form der Visualisierung hatte sich bereits vor einigen Tagen die &#8220;Welt&#8221; versucht (<a href="https://lh3.googleusercontent.com/-1xdu8OTcjw8/TvBld5dvHQI/AAAAAAAABoI/lj8t7B_YU4k/h301/Grafik_Wulff_Freun_1528044z.jpg">hier leider nur in klein</a>).</p>
	<p><strong>Weitere Links</strong><br />
<em>&#8230; bei onlinejournalismus.de</em></p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/12/01/zwickau-neonazi-jagd-per-crowdsourcing/">Zwickau: Neonazi-Jagd per Crowdsourcing?</a></li>
	<li><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2009/07/31/massenbeschaeftigung-fuer-moderne-mediennutzer/">Crowdsourcing: Massenbesch&#228;ftigung f&#252;r moderne Medienutzer</a></li>
	</ul>
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		<title>Leserkommentare zwischen redaktionellen Texten</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Mrazek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wei&#223; nicht, ob es vielleicht &#252;bertriebene Sorgfalt ist, aber wie NDR.de die Leserkommentare in journalistische Texte einbindet, halte ich f&#252;r nicht gelungen. Ein Beispiel: &#8220;Maschmeyer-Erpresser forderte 2,5 Millionen&#8221;: Vor dem letzten redaktionellen Absatz sind per &#220;berschrift &#8220;Kommentare der NDR.de Nutzer:&#8221; in den Flie&#223;text eingebunden; die &#220;berschrift erscheint in der gleichen Schreibweise wie redaktionelle Zwischen&#252;berschriften. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich wei&#223; nicht, ob es vielleicht &#252;bertriebene Sorgfalt ist, aber wie NDR.de die Leserkommentare in journalistische Texte einbindet, halte ich f&#252;r nicht gelungen. </p>
	<p>Ein Beispiel: <strong><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/maschmeyer153.html">&#8220;Maschmeyer-Erpresser forderte 2,5 Millionen&#8221;</a></strong>: Vor dem letzten redaktionellen Absatz sind per &#220;berschrift <strong>&#8220;Kommentare der NDR.de Nutzer:&#8221;</strong> in den Flie&#223;text eingebunden; die &#220;berschrift erscheint in der gleichen Schreibweise wie redaktionelle Zwischen&#252;berschriften. Unter der &#220;berschrift erscheint jeweils ein Leserkommentar auf deutlich vom redaktionellen Flie&#223;text unterscheidbaren hellblauem Hintergrund. Der Nutzer bekommt einen Leserkommentar angezeigt, kann aber noch zwei weitere lesen (nach welchen Kriterien diese drei Leserkommentare ausgew&#228;hlt wurden, erschlie&#223;t sich mir nicht). Gut so? Nein, f&#252;r mich st&#246;rt es den Leseflu&#223; enorm, das erscheint nicht nutzerfreundlich, das lenkt einfach beim konzentrierten Rezipieren des redaktionellen Textes ab; Information und Meinung verschwimmen mitunter. Am Ende des Textes diese Auswahl an Leserkommentaren (nach nachvollziehbaren Kriterien, etwa &#8220;die neuesten Kommentare&#8221;) zu platzieren w&#228;re wohl sinnvoller.
</p>
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