Videoeinbindung bei SpOn, Teil 3

Dass mich der offizielle Trailer zum Film “United 93″ erwartet, wenn ich auf den Abspielbutton des Videos in diesem Artikel bei Spiegel Online klicke, konnte ich nur erahnen, aber nicht wissen. Hilfreich wäre es, wenn die Videos mit einer aussagekräftigen Unterzeile versehen wären, ähnlich wie die BUZ bei Bildern. Das würde die Orientierung als User erleichtern.

Startseitenschwergewichte

Vor zwei Jahren hatte ich mal gemessen, wieviele Kilobytes eigentlich die Startseiten einiger Nachrichtenangebote auf die Waage bringen. Die Frage ist nicht ganz unwichtig, auch in Zeiten hoher Bandbreiten. Überladene Seiten stellen nicht nur langsam angebundene User auf eine Geduldsprobe, sie treiben auch die Kosten für den Traffic unnötig in die Höhe.

Damals lag die FAZ mit 383 Kilobytes an der Spitze einer kleinen (willkürlichen) Auswahl von deutschen Nachrichtenseiten. Heute geht sie mit 378 Kilobytes eher als Leichtgewicht durch. Die übrigen Testkandidaten haben alle zugelegt.

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stern.de mit neuer Kommentarfunktion

stern.de lässt in Meinungsartikeln neuerdings seine User zu Wort kommen. Ähnlich wie in Blogs können Kommentare direkt unter dem Beitrag angefügt werden, allerdings muss man sich vorher registrieren.

Kommentare direkt unter dem Artikel funktionieren sicher besser als ein angedocktes Diskussionsforum, das einige Klicks weit entfernt liegt. Lediglich an der Usability könnten die Designer/Programmierer von stern.de noch etwas feilen: Wer sich registrieren will, muss das benötigte Formular (ganz am Ende der Seite unter den Kommentaren) wirklich suchen…

InStyle, Elle, Eyecatcher

Interessante Lösung für einen vierfachen Eyecatcher auf der Homepage bei InStyle (mit der Maus über die Bilder gehen). Vermutlich zu aufwändig, um es bei einer News-Site mit den Topthemen zu praktizieren, die sich alle 15 Minuten ändern. Aber für zeitlosere Inhalte sehr schön. Nebenbei: Das Redesign bei Elle gefällt mir. Schwarz, grau, weiß, dazu großflächige Farbfotos – funktioniert. 1a umgesetzt: Videoteaser auf der Startseite, der Catwalk TV bewirbt.

Die demokratische Zeitung

Der “Seattle Post Intelligencer” experimentiert mit Editorials, an denen auch die Nutzer beteiligt sind. Unser Gastautor Marc Hofer sieht das Experiment mit Citizen Journalism in der Tradition der Zeitung als Element der Demokratisierung.

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“We Media” am 3./4. Mai

Das “globale Forum” zum Thema “We Media” hat ein pralles Programm und viele vielversprechende Namen aufzubieten. Ist jemand zufällig bei der Tagung (3./4. Mai in London) und möchte für uns berichten? Einfach melden … (redaktion at onlinejournalismus.de).

Nachtrag, 21. April: Netterweise hat sich Matthias Spielkamp (Immatriblog) bereit erklärt, für onlinejournalismus.de zu berichten. Er hat bereits früher Artikel für uns geschrieben.

Tiny audience – great future?

Trotz “tiny audience”:

From next week, the BBC will offer 50 different podcasts.

(BBC, via Wortfeld)

Die Web-Pläne der “taz”

Bild [M]: taz / FoeBuD e. V. / ojour.de

In einem E-Mail-Interview sagt Mathias Bröckers, wie er das “alte Schlachtschiff “taz” fit für die Zukunft im Web” machen möchte.

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“taz” will Watchblogs anbieten

Die “taz” war vor zehn Jahren die erste deutsche Tageszeitung, die ihre redaktionelle Ausgabe komplett ins Netz stellte, und das mit minimalem Aufwand: “Seitdem fließen die Inhalte aus der Zeitung vollautomatisch ins Netz, Online-Redakteure gibt es nicht”, schreibt die “Welt am Sonntag” in ihrer heutigen Ausgabe.

Doch das soll jetzt geändert werden. Seit einigen Wochen arbeitet Mathias Bröckers als Online-Projektleiter bei der “taz”. Bröckers wurde laut Wikipedia vor allem durch seine umstrittene WTC-Conspiracy-Serie bei Telepolis und sein darauf folgendes Buch “Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.” bekannt.

“Einen Verschwörungs-Blog werde es auf taz.de nicht geben, verspricht Bröckers, wohl aber eine Reihe von Watchblogs, die Unternehmen, Politikern oder Medien (siehe “Bildblog”) auf die Finger schauen”, heißt es in der “WamS” weiter. Eine “kleine Redaktion” soll die Seite mehrmals täglich aktualisieren. Das kann interessant werden, erwiesen sich doch bisher die meisten Medien-Blogs als Rohrkrepierer (siehe hierzu etwa meinen Telepolis-Artikel “Schwer ist leicht was – Wenn Journalisten auch noch bloggen müssen”).

Nutzer als Regisseur

sport.ard.de setzt häufiger eine “Eventbox” genannte Schablone für einfache Multimedia-Specials aus Bild, Audio und Video ein. Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass Nutzer auch mal selbst herumprobieren und aus einer Reihe vorgegebener Elemente ihr eigenes Event zusammenstellen können.

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