Blogging for bucks

Spiegel Online berichtet über die Versuche von Bloggern, Finanzierungsquellen zu erschließen. Beispiele: Spreeblick, IT&W. Kommt bekannt vor? Das Thema hatten wir ja auch schon mal – es wurde ja unter anderem beim Jonet-Tag 2005 im November diskutiert. Passend dazu der aktuelle Hinweis von IT&W: Bildblog bemüht sich mittlerweile nicht nur um Spenden, sondern um Hemdchenträger.

“Die Bilderflut der Hobby-Fotografen”

London-Korrespondent Uwe Schwering berichtete gestern im Weltspiegel und hier bei tagesschau.de über die zunehmende Verwendung von Digitalfotos und Videos von Privatleuten bei professionellen Medien. Laut Schwering haben BBC, SkyNews und CNN Millionen investiert, um auf den privaten Bildersturm eingerichtet zu sein. Auch Bedenkenträger kommen zu Wort – einmal nicht Journalisten, die in ihren Berufsstand bedroht sehen, sondern solche, die um die Qualität der Berichterstattung besorgt sind und eine zunehmende Sensationsgier erwarten.

Unabhängig beschäftigte sich auch die FTD mit dem Thema.

Studien zum Download bei onlinejournalismus.de

In der Vergangenheit haben wir bereits mehrfach wissenschaftliche Arbeiten in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Autoren als Volltext im PDF-Format angeboten. Auch in Zukunft sind wir dafür offen. Hier einmal die bisherigen Download-Texte im Überblick.

Ohne Content keine Comments
Weblogs und ihre Auswirkungen auf den traditionellen Journalismus
Autor: Walter Fikisz
Diplomarbeit an der Fachhochschule Eisenstadt (Österreich), 2004
(PDF, ca. 260 KB)

Onlinespezifisch vs. crossmedial
Online-Medien in der Journalistenausbildung an deutschen Hochschulen. Inhaltsanalyse und Expertenbefragung.
Autoren: Dr. Wiebke Loosen et. al.
Universität Hamburg, 2003.
(PDF, ca. 440 KB)

Online-Journalismus in Deutschland und den USA
Daten der ersten repräsentativen Erhebung zum Online-Journalismus
Autoren: Thomas Hanitzsch, Thorsten Quandt, Martin Löffelholz & Klaus-Dieter Altmeppen
TU Ilmenau / Universität München, 2004.
(PDF, 320 KB).

Zeit.de: Eine transparente Redaktion?

Nachdem ich mich gestern zum Ballyhoo um die überarbeitete Zeit.de-Seite äußerte, ist die Seite heute noch einmal Thema, ein ernsteres: Die Bilder von Misshandlungen Abu Ghraib. Wie soll eine Redaktion mit diesem Material umgehen?

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Vorratsdatenspeicherung Nebensache?

Mich wundert ein wenig, dass die gesamte Diskussion um die bevorstehende Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland auf den großen Nachrichtenseiten kaum eine Rolle spielt. Oder täuscht mich der Eindruck?

Hintergründe habe ich hauptsächlich bei heise.de gefunden, dank der Arbeit von Stefan Krempl, der sich offenbar tief in die Thematik eingearbeitet hat.

Vor wenigen Wochen hatten Fiete Stegers und ich im Rahmen einer umfassenden Recherche zum Thema die Gelegenheit, unter anderem mit dem Datenschutzbeauftragten in Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, zu sprechen. Er geht davon aus, dass die EU-Richtlinie nicht im Einklang mit unserer Verfassung steht – und deswegen keine Chance haben dürfte.


Zeit.de: Viel “Innovationen” und schwarze Zahlen

Den Besuchern eines Hintergrundgesprächs bei Zeit.de muss heute ein Wort fast in den Ohren geklingelt haben: “Innovation, Innovation, Innovation, und immer die User schreiben lassen”, verkündete Gero von Randow sein Mantra. Der 53-jährige leitet seit sieben Monaten die Redaktion der “Plattform der liberalen Öffenlichkeit im Netz” und kann offenbar auf gute Zahlen verweisen. Im letzten halben Jahr habe die Website ihre Page Impressions auf 24 Millionen verdoppelt.

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Kölner Studis bloggen

Auch Studenten des Kölner FH-Studiengangs Online-Redakteur haben verhalten angefangen zu bloggen.

Online-News am Frühstückstisch

Die belgische Tageszeitung “De Tijd” sucht 200 Testkandidaten, die auch mal auf Online-Nachrichten Marmelade-Flecken hinterlassen wollen. Der Versuch soll drei Monate dauern und mit einem neuartigen, ultradünnen e-paper erfolgen, das besonders flexibel ist und mit extrem geringer Energieversorgung auskommt. Noch müssen sich die Leser die neueste Ausgabe per Kabel-Adapter aus dem Internet herunterladen. Und sobald die ersten Exemplare mit WLAN-Verbindung ausgestattet werden, steht einer komfortabel und stetig aktuell gehaltenen Tageszeitung nichts mehr im Wege…

Web 2.0, hier: Design

Minimalismus, soziale Funktion, Usability und noch ein paar Richtlinien sind die Trends, meint dieser Artikel.

Initiative Nachrichtenaufklärung: Worüber Medien 2005 nicht berichteten

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) veröffentlichte gestern wieder ihre Top-Ten-Liste der vernachlässigten Nachrichten. Darüber berichten “Frankfurter Rundschau“, “Der Standard“, “Netzeitung” und “Rheinische Post” (via jonet-Medienlog). Bei Technorati gibt es 15 Blog-Beiträge zu diesem Thema, davon sechs, sieben aktuelle.

Über die vernachlässigten Themen im Jahr 2004 berichtete die INA-Mitstreiterin Christiane Schulzki-Haddouti letztes Jahr bei onlinejournalismus.de. Das ist nicht nur “Schnee von gestern”, Schulzki-Haddouti schreibt in diesem Beitrag auch über die Hintergründe dieses Projekts.

Es stellt sich die Frage, ob gewisse Themen, die bisher vernachlässigt wurden, durch Blogger oder Bürger-Journalisten nicht eine größere Chance bekommen, öffentlich zu werden. Freilich sind diese Themen oft sehr rechercheintensiv. Dies könnte ein interessanter Ansatz für eine Forschungsarbeit sein.

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