Video-Experimente bei Spiegel Online

Rufposten.de macht auf Experimente mit einem integrierten Flash-Player für Videos bei SpOn aufmerksam.

Linksammlung zu Citizen Media

Eine Überblick über wichtige Projekte und Artikel zum Thema habe ich vor einiger Zeit auf meiner Homepage netzjournalismus.de zusammengestellt.

Weblogs, Chromjuwelen und Schraubergirls

Auch an einer Super-Website kann man mitunter noch einiges optimieren: Autobild.de sucht in seiner Rubrik Tuning und Kult nicht nur das kurvigste Autotuning Supergirl 2006, sondern baut auch ein Netzwerk mit Partnerblogs auf, die „Beefblog“ oder „Chromjuwelen“ heißen. Einen Podcast hat die Site schon länger, wie Katja Riefler berichtet.

Mitmachen: Nutzung von Weblogs im Vergleich zur klassischen Printmedien-Nutzung

Im Rahmen einer Magisterarbeit für das Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München findet derzeit eine Online-Befragung statt, bei der es um die Nutzung von Weblogs im Vergleich zur klassischen Printmedien-Nutzung geht.

Die Umfrage (knapp 30 Fragen) dient wissenschaftlichen Zwecken und hat keinen kommerziellen Hintergrund. (Mehr dazu im Projektblog.)

Zum Fragebogen …

Anmerkung: Die Ergebnisse möchte die Magistrandin unter die Creative Commons-Lizenz stellen, das heißt, sie können von allen Interessierten eingesehen werden. Wir werden natürlich dann darauf hinweisen.

Multimediale Weltreise

Rufposten mit einer Kurzkritik des Projekts von Jörg Pfeiffer für Spiegel Online. Wir hatten seinerzeit das Vorgängerprojekt rund durch Deutschland vorgestellt.

Sündenfall mit MSN Spaces

Als gelernter Mainstream-Medien-Journalist wollte ich schon immer mal der C+P-Versuchung nachgeben: Hier also eine ungeprüfte Pressemitteilung über Microsofts Blogsservice „Spaces“:

Das Blogging-Tagebuch mit persönlichem Online-Fotoalbum, erst im April 2005 in
Deutschland gestartet, zählt bereits mehr als 500.000 Space-Besitzer und 1,7
Millionen Besucher im Monat. Und tagtäglich kommen 2.400 neue „Spacer“ dazu.
Weltweit wurden bereits rund 25 Millionen MSN Spaces angelegt, davon 91 im
Vatikanstaat, 23 in der Antarktis und 5 auf der Pazifik-Insel Tuvalu.

Aber dann regt sich doch etwas: Eine halbe Million-Microsoft-Blogger in Deutschland? Bitte einmal in Relation zu allen anderen Weblog-Zahlen der vergangenen Monate setzen.

Überschriften-Terror bei Spiegel Online

„Hansa-Hooligans verwüsten Stendal“, titelte Spiegel Online gestern. Klar, es gab üble Ausschreitungen von Rostocker Hooligans am Bahnhof Stendal (vier Beamte verletzt, zwei davon schwer; neun Autos angezündet). Dennoch sollte die Überschrift etwas weniger martialisch ausfallen, die rund 37.000 Einwohner große Stadt wurde nicht verwüstet. Andere News-Seiten blieben da sachlicher, wie ein Blick auf Google News zeigt. Bei „Bild“ wäre so etwas – zumindest in der Theorie – nicht möglich, wie appellierte doch Chefredakteur Kai Diekmann einst in einem internen Memorandum: „Übergeigte Überschriften, die vom Text nicht gehalten werden, haben in BILD nichts zu suchen“.

Kevin Sites

Backpack-Reporter Kevin Sites ist seit einigen Monaten für Yahoo (sic!) in den „Hotzones“ der Welt unterwegs. Leider habe ich mir die Berichte auf seiner Site noch nicht richtig angucken können. Macht aber einen spannenden Eindruck. Nach dem Iran ist zur Zeit Syrien an der Reihe.

Themenverwandt: Auf unseren alten Website findet sich ein Interview mit Naka Nathaniel, einem Multimedia-Reporter der New York Times.

Was macht Murdoch?

Der Medienmogul, der letztes Jahr bei einem Verlegerkongress seinen Kollegen ins Stammbuch schrieb, sie versäumten das, was da im Netz abgeht. Falk Lüke verweist auf einen Artikel im Economist.

Der Hype ist schlecht, die Technik gut

Bradley Horowitz von Yahoo im Interview des deutschen Technology Review – warum es die Desktop-Suche nur für Windows gibt, warum Yahoo Content außerhalb von WWW-Diensten erschließen will und auf „soziale Suche“ setzt. Also

Liste mir einen Index aller Klempner in meiner Satdt auf, gewichtet nach der Bewertung meiner Nachbarn. Das ist unsere Vision, das ist die Richtung, in die wir uns bewegen.

Und zum Stichwort Web 2.0:

Ich glaube tatsächlich, dass es eine neue Hype-Welle gibt. Und die ist schon da – zumindest im Silicon Valley. Ich glaube der Hype ist schlecht – weil er irrational ist und auf übersteigerten Erwartungen beruht. Aber die gute Nachricht ist, dass es dahinter tatsächlich ein echtes Phänomen gibt. Unternehmen wie Flickr, del.icio.us oder Upcoming, die machen etwas Besonderes.

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