Internet auf Krankenschein?

Ein Dossier zum Thema Barrierefreiheit – von Andreas Bittner.

Einmal gebloggt, nie mehr gestoppt

Unser Dossier beleuchtete bereits 2004 anhand einer ganzen Reihe von Artikeln zentrale Fragen zum Thema Weblogs und Journalismus, gibt aber auch praktische Tipps. Erstellt haben das Dossier Studierende des Darmstädter Studiengangs Online-Journalismus..

Angebliches Anti-Blog gestartet

Die Welt berichtet über ein angebliches Anti-Blog, das ausgerechnet von einem ehemaligen Chefredakteur des renommierten Online Journalism Review gestartet worden sei.
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Dossier Videojournalismus

Das Reizthema für viele alte Fernsehhasen ist wieder neu in der Diskussion. Roman Mischel hat in einem ausführlichen Dossier, das über unsere alte Site weiterhin zugänglich ist, Berufsbild, Technik und Arbeitsweisen des Videojournalismus analysiert. Das im Februar 2005 veröffentlichte Dossier fußt auf seiner Diplomarbeit an der Universität Dortmund.

Dossier: 10 Jahre Journalismus im Netz

Im Oktober 2004 erschien unser Dossier
Online-Journalismus: .dekade 1. Über unsere alte Website ist es immer noch zugänglich und hat in vielem nichts von seiner Aktualität verloren.

Interview: „Medien sollen Nutzer-Beiträge einfordern“

Die Fachjournalistin Katja Riefler berät Zeitungsverlage beim Einsatz der neuen Medien. „Citizen Media“, in den USA eines der heißen Schlagwörter des letzten Jahres, hält sie “ für einen ganz wichtigen Trend, der in Deutschland seine Zukunft noch vor sich hat“. Darauf müssten sich die Medienhäuser einstellen. Gleichzeitig gibt Riefler im Interview zu bedenken: „Auch die Beteiligung an Mailinglisten war in Deutschland ja nie so stark wie bei vergleichbaren Initiativen in den USA.“

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Citizen Journalism: Die Laien kommen

Ob Surflehrer mit Internet-Tagebuch oder Touristin mit dem Fotohandy: Der Tsunami in Asien machte Augenzeugen von einem Augenblick zum anderen zu Reportern, Weblogs und andere Internet-Seiten zu wichtigen Nachrichtenquellen. Und spätestens seit Zeitungszar Rupert Murdoch im April in einer Rede vor dem US-Verlegerverband seinen Kollegen ins Stammbuch schrieb, sie hätten den Draht zu den Lesern verloren und stattdessen von miteinander kommunzierenden Bloggern und Podcastern schwärmte, ist klar: Im Netz passiert etwas, was die traditionellen Medien kaum ignorieren können.

Einige haben bereits reagiert: Vor allem in den USA sind in den letzten Monaten Internet-Projekte an den Start gegangen, bei denen die Nutzer selbst Artikel veröffentlichen können. Sie verstehen sich als „mikrolokale“ Ergänzung der Tageszeitung – oder gar als deren Ablösung.

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Reuters streut Video-Material

Die Nachrichtenagentur Reuters startet einen Testballon: Man will direkt zum Kunden und nicht nur Nachrichtensites beliefern.

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„99 Prozent der Blogs einfach nur Müll“

onlinejournalismus.de: Stichwort „Medium der Zukunft“. Kürzlich erschien mit interner Link“Blogs!“ ein Buch, in welchem einer der Autoren, Don Alphonso, behauptet, dass Blogs künftig „den Journalismus im Internet aufmischen“ werden. Sehen Sie das auch so dramatisch?

Blumencron: Ich glaube Blogs sind eines der Hype-Themen, die wir alle paar Jahre haben. Mal ist es Paid Content, 1999/2000 war es die Konvergenz von TV und Internet – alles wird eins, hieß es damals. Das sind schöne Phantasien. Und genauso verhält es sich mit der These, dass Blogs den Journalismus verdrängen oder grundsätzlich revolutionieren werden. Das ist für mich völliger Nonsens! Blogs sind wichtig, wenn sie gut gemacht sind und interessante neue Stimmen liefern

Aber so revolutionär sind sie in vielen Dingen dann auch nicht. Seit es das Internet gibt, gibt es auch interessante Autoren, die mit ihren Homepages im Netz sind; es gibt Kolumnen oder Tagebücher, die vom üblichen Stil etwa einer Tageszeitung abweichen. Aber heutzutage muss eben alles Blog heißen. Dazu kommt, dass 99 Prozent der Blogs einfach nur Müll oder zumindest journalistisch einfach nicht relevant sind. Es handelt sich um eine interessante Entwicklung, die aber den Journalismus nicht grundsätzlich verändern wird.

Das klassische Zitat von Spiegel-Online-Chef Mathias Müller von Blumencron stammt aus einem Interview, das Teil unseres Dossiers zu zehn Jahren Onlinejournalismus in Deutschland war und im Oktober 2004 online ging. Häufig wurde es verkürzt wiedergegeben, die Blogger-Meute stürzte sich drauf – ebenso, als sich Blumencron 2005 auf dem Jonet-Tag noch einmal anders äußerte.

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