Storify: Einbetten in der Grauzone

Vor einigen Wochen hatten wir hier das Kuratierungs-Tool Storify vorgestellt. In den Kommentaren war eine Diskussion darüber aufgekommen, ob man sich nicht in einer rechtlichen Grauzone befindet, wenn man Bilder, Videos, Tweets oder Websiten in Storify einbettet. Wir konnten den auf Internetrecht spezialisierten Anwalt Henning Krieg für eine Einschätzung gewinnen. Sein Fazit: Streng genommen darf man das nicht, aber wo kein Kläger, da kein Richter.

Von Henning Krieg

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FAZ-Relaunch in Zeitungsoptik

Neue Website der FAZ (Screenshot)

Die FAZ hat ihre Website neu gestaltet. Ich nutzte das für eine Fingerübung mit dem Kuratierungswerkzeug Storify, die das Echo des Relaunchs im Web zusammenfasst.

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Mach deinen eigenen Scoop!

Transparent "Scoopcamp 2011" (Foto: Fiete Stegers)

  Bei der Konferenz Scoopcampin Hamburg ging es zum dritten Mal ums “New Storytelling”. Unter der Devise: “Einfach machen”. Weiterlesen …

Qualitätsjournalisten im Wiesnrausch

Bei welchem Online-Medium finden wohl derzeit auf der Startseite Themen wie z. B.:

Nein, der Bayerische Rundfunk ist es nicht. Außerdem im großen Special von sueddeutsche.de:  ein Liveblog zum Oktoberfest. Ach, so – einen Relaunch der gesamten Website gab es auch noch.

Your Life according to Facebook

Facebooks neue Timeline (Screenshot [M])

Facebook hatte Großes angekündigt – und zumindest das Medienecho auf die gestern bei der Entwicklerkonferenz F8 angekündigten Neuerungen bei dem Sozialen Netzwerk ist entsprechend. Eine Linkschau zur Facebook-Timeline.(Update, 26.09.2011)

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Scheuklappen im Schnelligkeitswahn

Mit Live-Tickern und -Blogs wollen Online-Medien ihre Stärke zur Echtzeitkommunikation ausspielen. Gespeist werden diese Formate meist nur mit Material aus anderen journalistischen Quellen. Dabei kann User Generated Content hilfreicher sein – wenn man ihn zu verifizieren weiß. Anmerkungen zur Diskussion über den Schnelligkeitswahn im Onlinejournalismus auf der Konferenz “Besser Online 2011″.

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Wikipedia: „Wichtig ist einer, der anfängt“

Wikipedia zwischen Hausaufgabenhilfe, Sexipedia und Weltkulturerbe – unsere Gastautorin Gabriele Hooffacker berichtet von der WikiConvention.
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Zeitgemäße App: Schönheit und Selbstbeschränkung

Sie wird Bildergalerien enthalten! Bildergalerien! Es wird eine Suchfunktion geben! Eine Suchfunktion! Und obendrein hier und da Links zu Multimedia und weiterführenden Informationen – teilweise sogar ins wilde Internet außerhalb der eigenen Website. Nein, wahnsinnig innovativ klingt es nicht, was die aufgebotenen fünf Herren und eine Dame von der “Zeit” bei der Vorstellung der neuen App fürs iPad zu verkünden haben. Warum die App doch zeitgemäß ist.

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Wikis im Journalismus: Redaktionsorganisation neu gedacht

Mann und Frau mit Schreibmaschinen

Auch zehn Jahre nach Gründung der Wikipedia stehen viele Journalisten dem Begriff “Wiki” noch ratlos gegenüber: Wikipedia, WikiLeaks, GuttenPlag Wiki? Viel wird geschrieben, und manchmal erschreckend wenig gewusst. Zum Beispiel: dass sich Wikis auch in der Redaktionsorganisation nutzen lassen. Unser Gastautor Florian Siebeck hat sich in seiner Diplomarbeit praxisnah mit dem Thema beschäftigt.

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Datensparsamer Like-Button gefällt Facebook nicht

Heise.de hat gestern über eine selbstentwickelte, datenschutzfreundliche Variante des Facebook-Like-Buttons berichtet, die auf Heise.de im Einsatz ist. In dieser Variante muss der Like-Button vom Nutzer erst durch einen Klick aktiviert werden, bevor er tatsächlich angeklickt werden kann. Erst nach der Aktivierung werden Nutzerdaten an Facebook übertragen, was sonst in jedem Fall stattfindet. Wem die Übertragung nichts ausmacht, kann den Gefällt-Mir-Knopf auch in persönlichen Voreinstellungen dauerhaft aktivieren und spart sich den Klick.

Heise.de stellt Dritten den Code seiner Variante zur Verfügung und hat nach eigenen Angaben schon rund 500 Anfragen von interessierten Website-Betreiber erhalten.

Statt dass sich Facebook aber über diese Weiterentwicklung freut, die genau den Punkt aufgreift, den das Unabhängige Datenschutzzentrum Schleswig-Holstein bei Facebook als Verletzung deutschen Datenschutzrechtes deutet, reagiert das Unternehmen genau entgegengesetzt: Heise.de habe mit seiner Konstruktion den Like-Button nachgeahmt, was aber in den Facebook-AGB verboten sei. Sollte Heise.de nicht aufhören, könne Facebook Heise.de auf eine schwarze Liste setzen, das heißt, die Inhalte der Website könnten nicht mehr über Facebook verteilt werden.

Update:

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