Fotos von den Fans

Ein Trend ist deutlich bei der massiven Berichterstattung rund um die Fußball-WM: Etliche Websites wollen ihr Angebot durch Bilder von Fans aufpeppen. Ein buntes Thema mit viel Begeisterung – sicher ideal, um mal das Potenzial für diese Spielart von Citizen Journalism auszuloten. So bittet zum Beispiel das ZDF unter www.ihrebilder.zdf.de um Digitalfotos (nicht vom doppelten Teaser irritieren lassen).
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Grimme Online Award 2006 – Auszeichnungen

Ausnahmsweise mal keine Preise für die Online-Angebote von ARD und ZDF. Stattdessen äußerte die Jury den Wunsch an die Öffentlich-Rechtlichen, künftig “mehr der interaktiven und hohen kommunikativen Potenziale im Netz” zu nutzen.

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr sieben Websites von unabhängigen, nicht-institutionellen Anbietern, die nach Meinung der Jury “auf beeindruckende Weise neue Formen der Informationsvermittlung prägen, einen zeitgemäßen, zukunftsweisenden Beitrag zur Vermittlung relevanter Wissensinhalte liefern oder hochwertige kreative Formen der Unterhaltung entwickeln”:

Herzlichen Glückwunsch!

Wann funktioniert Online-Video?

Ist Online-Video mehr als nur witzige Clips an die Kollegen mailen? Das Online Journalism Review geht in einem lesenswerten Text der Frage nach, wann Videos auf Nachrichtenseiten funktionieren und berichtet über die Erfahrungen amerikanischer Sites. Eine an sich wenig überraschende Erkenntnis: Videos wirken, wenn das Thema nach Bewegtbildern verlangt (Action, Boulevard, etc.), es sich um ein interessantes Interview handelt oder einen “Dauerbrenner”.

Im notebook-onlinejournalismus sind Wolfgang Harrer und Mitdiskutanten einen Schritt weiter und widmen sich der Frage, wie man Videos “aufbohren” kann bzw. für die gängigen Informationskanäle im Web erschließen, d. h. mit Metadaten versehen oder an ein Transkript koppeln kann – oder es in Beta-Projekten teilweise auch schon tut.

Wir werden die Entwicklung insbesondere in Deutschland weiter beobachten – neben dem massiven Videoausbau bei Spiegel Online stand letztens “unter ferner” liefen in einem Artikel über die Bilanz des Süddeutschen Verlags das Wörtchen “IP-TV” (PDF). Bei der Zeit wird mit Online-Video experimentiert, Focus Online und Handelsblatt.com hegen ebenfalls entsprechende Pläne. onlinejournalismus.de experimentiert – sofern es die Kapazitäten eines Hobby-Projekts zulassen – selbst auch, z. B. in Video-Interviews mit Peter Schink von der Netzeitung und Oliver Eckert von rp-online, der ebenfalls von multimedialen Plänen spricht (erscheint demnächst).

Aufbruch in die Utopie – oder nur ein Missverständnis?

Die einen wollen ein “demokratisches Web”, die anderen finden es “irgendwie ein geiles Gefühl, sich im Internet zu lesen”. Die Welt des Bürgerjournalismus ist bunt – gestützt auf neue Technologien ist sie dabei, einen Teil der alten Netz-Utopien Wirklichkeit werden zu lassen. Eine Bestandsaufnahme inklusive Video-Interview mit Peter Schink von der “Readers Edition” der Netzeitung.
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Besser Online mit der Netzeitung

… oder eben nicht. Denn das Citizen-Journalism-Projekt der Netzeitung läuft mit Absicht unter einem eigenen Label, erläuterte der verantwortliche Redakteur Peter Schink am Samstag auf der der Tagung “Besser Online”. Schink präsentierte erste Screenshots der “Readers Edition”, die “Ende Mai” online gehen soll.

Peter Schink stellt 'Readers Edition' vor
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SpOn experimentiert mit Technorati

Spiegel Online bindet Technorati ein – zumindest unter Artikeln der English Edition findet sich seit einiger Zeit ein Link auf die Suchmaschine: “Blogs discussing this story” (Beispiel)).

Kürzlich haben wir bereits auf die del.ioc.us-Einbindung bei der Washington Post verwiesen. Aber Links ins große, weite Netz werden bei den Ablegern der großen Medienhäuser ja immer noch sehr zurückhaltend eingesetzt. Leider gab es noch nirgendwo zu lesen, was denn die automatische Nachrichtensuche der Netzeitung (“andere Medien zum Thema dieses Artikels”) für den Traffic bedeutet.

Journalistenpreis Heureka 2006

Journalistenpreise für Onliner sind immer noch recht selten. Manchmal liegt es aber auch an den Journalisten selbst: Beim Journalistenpreis Heureka, den das Pharma-Unternehmen Sanofi-Aventis vergibt, soll es laut einem Jury-Mitglied an Bewerbern aus dem Online-Bereich mangeln. Vielleicht werde der Preis in dieser Sparte daher bald nicht mehr ausgelobt. Weiterlesen …

Spreesenf oder das Ende der Blogs

Was macht man nach so einer Grimme-Online-Award-Nominierung? Im besten Fall stellt man unter Beweis, warum man sie verdient hat. Wortfeld verrät in seiner Version von Epic 2014, warum Ehrensenf SpOn schluckt und wann das Ende der Blogs kommt. Anschauen – bei Wortfeld oder über You Tube.

Europäischer Zeitungskongress

Deutschlandradio über den Europäischen Zeitungskongress, über Online-Experimente und Strategien, die Krise zu meistern.

Mehr Meinung

Mutig: SpOn macht seine Seite heute Abend mit einem Kommentar auf – zu den Warnungen des Ex-Regierungssprechers Heye, schwarze WM-Touristen sollten Ostdeutschland wegen rassistischer Gewalt besser meiden.
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